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„Durchgeknallt wie ein LSD-Trip“

„Die Selbstmord-Schwestern“ am 03. März

In Susanne Kennedys Inszenierung der „Selbstmord-Schwestern“ folgen die ZuschauerInnen dem „Jahr der Selbstmorde“ in der Struktur des Tibetanischen Totenbuchs. Die Inszenierung greift die literarische Vorlage fragmentarisch und in Motiven auf. Die Themen Tod und Gedächtnis verbinden sich mit dem Tibetanischen Totenbuch, mit den Texten Timothy Learys, dem US-amerikanischen Psychologen und Erforscher psychedelischer Erfahrungen. Er lädt die ZuschauerInnen zu einer Reise ein und eröffnet möglicherweise eine gegensätzliche Perspektive zu der von Eugenides beschriebenen beklemmend bürgerlichen Welt, indem er unsere gewohnte Wahrnehmung hinsichtlich des Lebens und des Todes befragt.
Die Figuren auf der Bühne vergegenwärtigen ihre Erinnerung an die Mädchen. Sie haben sich zusammengefunden, um ihrer zu gedenken. Sie sind die Begleiter ihres Todes, während sie sich immer wieder neu zu ihnen ins Verhältnis setzen: Mal sind es die Mädchen selbst, die aus ihnen sprechen, mal ihre Beobachtungen von einst. In sich wiederholenden Ritualen ertasten sie ihre Beziehung zu den Lisbons, eröffnen Blicke auf sie und sich selbst.

Karten für „Die Selbstmord-Schwestern“ am 03. März gibt es HIER