News

Die Allgegenwärtigkeit des Bösen

„Das Erbe“ 7. & 8. März, 20 Uhr, Kammer 2

Seit nunmehr vier Jahren werden am Oberlandesgericht München die Morde der rechtsextremen Terrorgruppe „Nationalsozialistischer Untergrund“ verhandelt. Noch ohne einen Abschluss. „Das Erbe“ assoziiert ausgehend von diesem Thema der Schuld eine Gemeinschaft, die der Gegenwart entfremdet ist und die alle Antworten immer in der Vergangenheit sucht. In Olga Bachs Text verständigt sich diese Gemeinschaft ausschließlich über ihr gemeinsames kulturelles Erbe, über das Archiv der deutschen Kulturgeschichte. Der Regisseur Ersan Mondtag lässt in „Das Erbe“ mit düster-romantischer Bildgewalt die Vergangenheit zur Zukunft werden.

Am 7. und 8. März jeweils um 20 Uhr in der Kammer 2.