10. Lisa Langstrumpf

Ponys sind in der Öffentlichkeitsarbeit der Münchner Kammerspiele ein großes Thema. Ernsthafte Überlegungen wurden angestellt, ein Pony als Newsletter-Autoren oder -Autorin zu engagieren, überhaupt ein Theater mit Ponys als Hauptact zu eröffnen. Verantwortlich für diese Überlegungen ist Lisa. Wir haben heute ein Frage-Anwort-Spiel (auch Interview genannt) gespielt. Hier die Ergebnisse:

Was ist dein Job an den Kammerspielen?
Ich bin Online-Redakteurin, das heißt, ich kümmere mich um die Website (deutsch und englisch), um die Social Media Profile der Kammerspiele und ich koordiniere und arbeite an den Konzepten der Trailer von Eigenproduktionen der Kammerspielen mit.

Wie bist du an die Kammerspiele gekommen?

Jemand beim Goethe-Institut hat mir erzählt, dass der Job hier frei ist. Ich fand das ziemlich cool und hab mich beworben.

Wo arbeitest du noch?

Zu 50 Prozent in den Kammerspielen und zu 50 Prozent beim Goethe-Institut, als Projekt-Koordinatorin, das ist was ganz anderes, als ich hier mache.

Was ist dein Job beim Goethe-Institut?
Ich betreue ein Projekt, bei dem eine Serie von acht Game Jams international stattfinden. Bei den Game Jams treffen Game-Macher und auch Künstler aufeinander und entwickeln Spiele. Uns geht es dabei darum, dass die Spiele politisch sind und zum Nachdenken anregen, ohne Propaganda zu sein. Bei jedem dieser Game Jams wird am Ende eins der Spiele ausgewählt. Diese acht ausgewählten Spiele werden dann auf einem Festival in Berlin präsentiert.

Wo hast du bisher gewohnt?
In Berlin und Lissabon, in Portugal.

Wie viele Teesorten hast du insgesamt im Büro und Zuhause?
So 40 bis 50. Ich liebe Tee ;)

Was ist deine Lieblingssorte?
Genmaicha, das ist Grüntee mit gepoppten Reiskörnern.

Was ist dein Lieblingstheaterstück?

Allgemein finde ich "Penthesilea" von Kleist sehr cool, in den Kammerspielen mag ich Casper Western Friedrich sehr gerne.

Welche Social Media Plattform magst du am liebsten?
Instagram, weil die Bilder einfach Spaß machen, das eher ein Ausschnitt aus dem Leben von Leuten als das Profil auf Facebook. Facebook find ich ganz praktisch, wenn ich über Andere auf Zeitungsartikel stoße. Prinzipiell finde ich Social Media gut, um mit anderen in Kontakt zu bleiben, finde es aber gut, wenn man darüber die reale Welt nicht vergisst.

Was war als Kind dein Traumberuf?
Jetpilotin. Dann hat mir jemand erzählt, dass ich dazu in den Krieg ziehen müsste, dann wollte ich nicht mehr Jetpilotin werden. Aber fliegen wollte ich immer noch.

Welcher Gegenstand auf deinem Schreibtisch ist am wichtigsten?

Meine Musikanlage. Und auch mein Notizbuch, das ist zur Hälfte Notizbuch und zur Hälfte Tagebuch.