Kammerclub #2: DEFENCING MUNICH

Grenzenlose Freude beim Kammerclub #2: DEFENCING MUNICH

15.02. – 10.03.2015: mit ausbau.sechs und dem Ernst-Mach-Gymnasium Haar
Präsentation:
10. März, 19:00 Uhr, Kammer 2, direkt vor dem Gespräch zwischen Andreas Weber und Reinhard Kahl.

Beim Kammerclub # 2 DEFENCING MUNICH mit dem Performancekollektiv AUSBAU.SECHS. und Schülerinnen und Schülern des ERNST-MACH-GYMNASIUMS wurde zum Thema Zäune geforscht.

„Fast hätte man meinen können, er sei ein Relikt des 20. Jahrhunderts. Doch der Zaun erlebt gerade sein politisches Comeback. Aber er war nie weg. Und ist nicht nur ein neuerdings wieder auftretendes Phänomen unserer äußeren Grenzen. Zäune strukturieren ganz wesentlich unsere direkte Umgebung, halten die öffentliche Ordnung aufrecht. Der Zaun gehört zu unserem Grundinventar, er ist ein zentrales Requisit aus der Mitte der Gesellschaft."

Ihre Forschungsergebnisse präsentierten die Schülerinnen und Schüler am 10. März in der Kammer 2 in einer 40-minütigen Performance.

Die gemeinsame Arbeit mit den Schüler*innen des Ernst-Mach-Gymanasiums an DEFENCING MUNICH ist Teil der Recherche zum neuen ausbau.sechs-Projekt DE/FENCE, das im Herbst 2016 Premiere feiern wird. www.ausbausechs.de

Mit Lena Baldus, Katharina Beutner, Sophie Gigou, Meike Huefnagels, Karen Jacobs, Elena Ludwig, Janina Ludwig, Marcel Niedemeier, Jana Mrtva, Emilia Schneider, Aylin Sekerzade, Martin Walter, Florian Weiller, Veronika Zacher, Laura Zimmermann Musik Lise-Lotte Norelius

Theater träumt Schule

Bildung ohne Grenzen. Produzieren, nicht konsumieren! mit Van Bo Le-Mentzel und Reinhard Kahl am 10.03.16 um 19:30

Seine Eltern flüchteten mit dem Dreijährigen aus Laos nach Deutschland. Berühmt wurde er 25 Jahre später mit seinen „Hartz IV Möbeln“ zum Selberbauen.

Van Bo Le-Mentzel will statt perfekter Lösungen lieber Beta Versionen, die in der Crowd vervollkommnet werden. Er glaubt an die Crowd, die immer intelligenter sei als einer allein. Resonanz von ihr ist sein wichtigster Lohn. In dieser Lerngemeinschaft ist er zu Hause, lebendig und produktiv. Produzieren, nicht konsumieren! Das ist sein Programm - und sein Leben.

Um im Architekturbüro eine Auszeit zu nehmen besorgte er sich ein Stipendium über Crowdfunding. Als er dann eine Vertretungsprofessor für Design bekam, zahlte er sein Honorar den Studierenden aus.