Startpunkt/Starting point: Stadtteilladen Westkreuz

X SHARED SPACES: Route I – Neuaubing

Startpunkt: Stadtteilladen Westkreuz /// Mit: doublelucky productions/Kondek & Kühl, Amir Reza Koohestani & Mahin Sadri, Florentina Holzinger, Freie Polizei Klasse, Kinan Hmeidan, Jaha Koo & Eunkyung Jeong und Britta Thie

Performance

X Shared Spaces – Route I – Neuaubing
Startpunkt: Stadtteilladen Westkreuz, Friedrichshafener Straße 11
S-Bahn Station WESTKREUZ, die Haltestelle stadtauswärts verlassen

Raus aus der Innenstadt und auf in den Münchner Westen. Der erste Parcours führt durch Westkreuz und Neuaubing. Auf engem Raum sind hier unterschiedlichste Lebensmodelle und Formen von Architektur versammelt. Ikonische Hochhauskomplexe wie der „Ramses“ treffen auf Einfamilienhäuser, auf Wohnprojekte für Geflüchtete und auf Werkssiedlungen aus den 30er Jahren. Auf einer Brache entsteht in Sichtweite der Stadtteil Freiham-Nord. Digitale Technologie und Smart-Living-Konzepte sollen dort direkt in die Baustruktur eingewoben werden.


Die Künstler*innen auf dieser Route:

doublelucky productions / Chris Kondek und Christiane Kühl
Amir Reza Koohestani & Mahin Sadri
Florentina Holzinger
Die Freie Polizeiklasse
Kinan Hmeidan
Jaha Koo und Eunkyung Jeong
Britta Thie


Zum Projekt:

Nach dem Erfolg von „Shabbyshabby Appartments“ verlassen die Kammerspiele erneut den Innenraum des Theaters und laden zu Spaziergängen durch ausgewählte Stadteile. Das von Matthias Lilienthal begründete Format „X-Wohnungen“, das mit großem Erfolg in Metropolen auf der ganzen Welt gastierte und mittlerweile als Klassiker der Erkundung urbaner Räume mit den Mitteln der Darstellenden Kunst gilt, erfährt einen kräftigen Modernisierungsschub: „X Shared Spaces“ geht der Frage nach, wie digitale Lebensaspekte und die entsprechenden Geschäftsmodelle – von Airbnb über DriveNow und Uber, Grindr und Tinder bis hin zu Foodora, um nur die gängigsten Startups zu nennen – unseren Alltag und die Räume verändern, die wir bewohnen. In 21 Appartments, Wohngemeinschaften, Coworking Spaces, Mikrowohnungen entwickeln KünstlerInnen, von denen die meisten unter den Bedingungen des digitalen Zeitalters aufgewachsen sind, eine kleine Arbeit mit einer Spieldauer von zehn Minuten. Jeweils sieben dieser Performances, Theaterstücke und Installationen werden zu einer von drei Routen zusammengefasst. Die BesucherInnen erschließen sich diese Parcours jeweils in Zweiergruppen zu Fuß – und werden so zu TouristInnen in ihrer eigenen Stadt. Wo liegen die Chancen, Widersprüche und Risiken der Ökonomien von morgen? Wie lassen sich Sharing Economies für neuartige Formen des Sozialen fruchtbar machen? Was haben sie mit analogen Ideen des Teilens gemeinsam? Ist es unter den Bedingungen digitaler Wirtschaftsmodelle überhaupt möglich, der Logik des Neoliberalismus kritische Verfahren oder utopische Entwürfe entgegenzusetzen? Wie können KünstlerInnen die Kulturen des Digitalen in den physisch erfahrbaren Raum überführen und so innovatives Theater entstehen lassen?

In Kooperation mit Public Art Munich 2018. Gefördert von der Landeshauptstadt München / Kulturreferat. X Shared Spaces wird gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes.



Es gibt zwei weitere Routen:

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X Shared Spaces – Route II – Parkstadt Schwabing
Startpunkt: Arku Café, Max-Bill-Straße 3
Tram Station SCHWABING NORD

Mit: The Agency, Felix Lübkemann, Antje Schupp, Ergonomics, Jovana Reisinger und Ludwig Abraham, Damian Rebgetz, Henrike Iglesias

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X Shared Spaces – Route III – Ludwigsvorstadt
Startpunkt: Club 29, Dachauer Straße 29
U-Bahn Stationen STIGLMAIERPLATZ oder KÖNIGSPLATZ

Mit: Franz Wanner, Young Boy Dancing Group, Billinger und Schulz, Leon Eixenberger, Mariam Ghani, Residenz der Burschenschaft Molestia, Johannes Paul Raether, Jeremy Nedd

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Mit

Die Freie Polizeiklasse, Anna Fries, Kinan Hmeidan, Florentina Holzinger, Eunkyung Jeong, Chris Kondek, Jaha Koo, Amir Reza Koohestani, Christiane Kühl, Jeremy Nedd, Mahin Sadri, Marielle Schavan

Konzept und Idee

Christoph Gurk, Matthias Lilienthal

Kuration und Dramaturgie

Helena Eckert, Christoph Gurk, Martin Valdés-Stauber

In Kooperation mit

Kulturstiftung des Bundes, PAM
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Premiere am 19. Juli 2018