Kammer 3

UNHEIMLICHES TAL / UNCANNY VALLEY

VON RIMINI PROTOKOLL (STEFAN KAEGI) UND THOMAS MELLE

Inszenierung: Stefan Kaegi

Performance

Thomas Melle lädt ein zu einem Abendvortrag über Unstetigkeit. Doch wer spricht und was ist sein Programm? Für „Unheimliches Tal“ kopiert Stefan Kaegi (Rimini Protokoll) den Schriftsteller Thomas Melle („Die Welt im Rücken“) in Form eines humanoiden Roboters und fragt: Was geschieht, wenn ein Mensch kopiert wird? Kommt das Original sich durch sein elektronisches Double näher? Technik übernimmt allerlei lästige Arbeitsschritte, und wird nun auch auf der Theaterbühne erprobt: Was, wenn anstatt des Vortragenden ein humanoider Roboter auftreten würde? Wird der Roboter zu einem Darsteller, dessen Mimik, Gestik und Sprache womöglich Empathie auslösen könnte – doch Empathie mit wem? Mit Melle selbst, der ja nicht mehr da ist, oder doch schon mit dem Roboter? Wer spricht im unheimlichen Tal? Thomas Melle gibt die Kontrolle ab. Das animatronische Double übernimmt und fragt selbst Abend für Abend: Was bedeutet es für das Original, wenn die Kopie übernimmt? Wird es sichtbarer oder unsichtbarer?

Konzept, Text, Regie

Stefan Kaegi

Text, Körper, Stimme

Thomas Melle

Ausstattung

Eva-Maria Bauer

Animatronik

Chris Creatures

Herstellung und Art des Silikonkopfes / Koloration und Haare

Tommy Opatz

Video

Mikko Gaestel

Musik

Niki Neecke

Licht

William Grüger

Dramaturgie

Martin Valdés-Stauber

In Koproduktion mit

Berliner Festspiele - Immersion, Temporada Alta – Festival de Tardor de Catalunya, Impresario Feodor Elutine ( Russia | Moscow ), SPRING Performing Arts Festival, Utrecht, Holland, Triennale Teatro dell'Arte, Milano
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Uraufführung am 04. Oktober 2018