Kammer 3

TRANS

EIN PODIUM ÜBER TRANSIDENTITÄT IM THEATER / MOD.: FREDERIK MÜLLER / SIMON(E) JAIKIRIUMA PAETAU, ALMA ROSE UND ALEX ALVINA CHAMBERLAND // EINTRITT FREI

Gespräch

Das Theater ist ein künstlerisches Medium, in dem fast alles möglich ist. Warum werden diese Möglichkeiten so selten ausgeschöpft? Warum bleibt es oft bei diskriminierenden Klischees und Stereotypen? Den Darstellungen von Geschlecht auf der Bühne mangelt es an transidenten Perspektiven. Was das bedeutet und wie wir diesen Zustand ändern können, soll das Thema dieses Podiums sein. Mit seinem Stück „Der deutschen Mutter“ war der Autor und Regisseur Frederik Müller im vergangenen Mai zur Langen Nacht der Neuen Dramatik an die Münchner Kammerspiele eingeladen. Auf seine Anregung hin laden die Kammerspiele nun zu einer von Frederik Müller moderierten Podiumsdiskussion über Darstellung von Transidentität im Theater ein.

Am 17. Juli 2018 / 20 Uhr


Frederik Müller
ist Regisseur, Autor und Performancekünstler. Er ist 29 und lebt in Berlin. Regiestudium an der Akademie für darstellende Kunst Ludwigsburg, Abschluss mit dem Film "I was born to make you happy". Frederik arbeitet mit unterschiedlichen Medien zu radical trans feminism, girl culture, queer marxism und Britney Spears.
Zusammen mit Banafshe Hourmazdi und Golschan Ahmad Haschemi ist er seit 2013 Teil des Performancekollektivs Technocandy. Aktuell entwickeln Technocandy das Stück Toxic am Theater Oberhausen (Premiere am 4.5.2018).

instagram.com/candymisandry
facebook.com/kollektivtechnocandy


Simon(e) J. Paetaus
künstlerische Projekte bewegen sich zwischen Film und Theater und beschäftigen sich mit postkolonialen Themen und kuir (queeren) Kulturen. 2015 inszenierte Simon(e) J.Paetau ein erstes Abendfüllendes Theaterstück, die Stückentwicklung „Gritty Glamour“ im Ballhaus Naunynstrasse. Gemeinsam mit Jair Luna, Iury Tojaborg, Laura Paetau und Michi Muchina entwickelte Simon(e) kollektiv im Jahr 2016 die Theaterproduktion „Frutas Afrodisíacas“ im Studio Я des Maxim Gorki Theaters. Paetaus Filme wurden unter anderem auf dem Festival de Cannes, der Documenta 14, New Directors New Films - MoMA, uraufgeführt. Im Jahr 2018 erhielt Simon(e) für seinen ersten Langfilm „The Whisper of the Jaguar“ den Preis für die Beste Regie beim International Cartagena Film Festival, Kolumbien. Derzeit entwickelt Simon(e) den zweiten Spielfilm „Rebels und Heels“, welcher von der Résidence du Festival de Cannes gefördert wird.


Alma Rose
alma@edition-assemblage.de
www.edition-assemblage.de


Alex Alvina Chamberland
ist Performancekünstlerin und Autorin mit schwedisch/US-amerikanischer Herkunft und Wohnsitz in Berlin. Ihr Studium der Gender Studies an der Hochschule Södertörn in Huddinge (SE) schloss sie mit einer Arbeit über Trans-Weiblichkeit und Intersektionalität ab – diese Themen beschäftigen sie auch in ihrem künstlerischen Schaffen, wobei sie stets nach einem emotionalen Zugang sucht. Alex Alvinas Arbeiten waren bisher u.a. in Berlin, Paris, Warschau, New York, London, Stockholm, Istanbul und Athen zu sehen. Heal the world or die trying (2016) wurde u.a. im Schwulen Museum Berlin und beim Athens & Epidaurus Festival gezeigt.

Link zu Spotify-Alben und youtube Clips von anderen Performances:

http://open.spotify.com/artist/355npkjuVjCWWiGnKBB...
https://open.spotify.com/album/1qrYgjjOXqDYkYsmjvW...




Kontakt: alexanderalvinachamberland@gmail.com
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