Kammer 2

DIE NACHT DER MAULWÜRFE

VON PHILIPPE QUESNE

Inszenierung: Philippe Quesne

Gastspiel

„Welcome to Caveland!“ So lautet die Parole für den Erstkontakt mit einer neuen Spezies gigantischer Maulwürfe, die in ihrem subterranen Refugium hausen und dort auf ihr Publikum warten. Blind, aber beharrlich schlagen sich die pelzigen Riesen durch ihren Alltag, rollen als Nachfahren von Sisyphos Gesteinsbrocken hin und her und gestatten so einen Rückblick auf die Menschheitsgeschichte. Verspielt, gefräßig und bisweilen tödlich aggressiv erforschen sie den tieferen Grund ihrer Existenz und entdecken den Sinn für Kunst und Rituelles. Es dauert nicht lange, bis die Maulwürfe die gesamte Unterwelt mit feinstem psychedelischem Rock zum Erbeben bringen. In der vergangenen Spielzeit debütierte der französische Regissseur Philippe Quesne an den Münchner Kammerspielen mit „Caspar Western Friedrich“, einer Repertoireproduktion, die gemeinsam mit dem Ensemble entstand. Nun kehrt der Meister magisch-skurriler Bühnenräume nach München zurück und öffnet mit der „Nacht der Maulwürfe“ die Pforten zur Unterwelt.

Am 4. Mai wird zudem „Der Nachmittag der Maulwürfe“ aufgeführt. Empfohlen für Kinder von 6 bis 10 Jahren.

Produktion Nanterre-Amandiers – centre dramatique national Mit Unterstützung der Fondation d’entreprise Hermès Programm „New Settings“ Koproduktion steirischer herbst, Kunstenfestivaldesarts, Théâtre Vidy-Lausanne, La Filature – Scène nationale, Künstlerhaus Mousonturm, Théâtre National de Bordeaux Aquitaine, Kaaïtheater, Centre d’art Le Parvis à Tarbes, NXTSTP unterstützt durch das Kulturprogramm der Europäischen Union Mitarbeit Recherchegruppe Behavioral Objects – Koordination Samuel Bianchini, Ecole Nationale Supérieure d’Architecture de Paris – Malaquais AAP, Atelier Jordi Colomer.

Die Einladung der Produktion nach München erfolgt mit freundlicher Unterstützung des Institut français und des französischen Ministeriums für Kultur und Kommunikation / DGCA und im Rahmen von Frankfurt auf Französisch – Frankreich Ehrengast der Frankfurter Buchmesse 2017.

Inszenierung

Philippe Quesne

Mit freundlicher Unterstützung des

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