REFUGEE FRIEDENSTAFEL

Sonntag, 18.10. 15:00 / KAMMER 2

Für viele Menschen, die auf der Flucht nach München kommen, sind die Religionsgemeinschaften die ersten Anlaufstellen, wo sie Unterstützung und Ansprache finden. Gerade die muslimischen und christlichen Gemeinden aus den Heimatländern leisten in der Betreuung der Geflohenen unschätzbare Arbeit. Aber meistens im Verborgenen und ohne große Unterstützung durch öffentliche Stellen. Das ehrenamtliche Engagement der Gemeindemitglieder fängt viel von dem ab, was Stadt und Land entweder nicht schaffen oder bewusst versäumen. Im Rahmen des OPEN BORDER KONGRESS treffen sich die VertreterInnen unterschiedlicher Gemeinden an einer großen Friedenstafel und tauschen sich untereinander aus. Wer kann wen bei was unterstützen? Was ist das Fundament der Barmherzigkeit und Offenheit in der jeweiligen Religion? Welche Kooperationen sind denkbar? Ist es die Not der Geflohenen, die die Religionen hier in Deutschland vereint, oder sind es die Konflikte der Welt, die die Gemeinden trennen?


In Zusammenarbeit mit:
Somalischer Verein für Kultur, Familien, Jugendliche und Integration in Bayern e.V., Eritreisch-Orthodoxe-Tewahedo Gemeinde, Islamisches Zentrum München e.V., Erzdiözese München-Freising, Muslimrat München e.V., Evangelische Stadtakademie, Himmelfahrtskirche München-Sendling, Münchner Forum für Islam e.V., Zentralrat Orientalischer Christen in Deutschland e.V. u.v.a.


Fotos © Grandhotel Cosmopolis / Wolfgang Reiserer


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18. Oktober 2015