Stadtraum 1

RECHTE RÄUME IN MÜNCHEN – EIN STADT-SPAZIERGANG

Treffpunkt Falckenbergstraße 1, vor der Kammer 2

sonstige

Für die Nationalsozialist*innen war München – als „Hauptstadt der Kunst und Bewegung“ – eine der wichtigsten Städte im Dritten Reich. Der Rundgang führt zu baulichen Überresten der NS-Zeit und rechten Schauplätzen von heute. Wir fragen uns, wie rassistisches, antisemitisches und diskriminierendes Gedankengut bis weit in die Mitte der Gesellschaft gelangt und wie sich dieses in verschieden ausgeprägten „Rechten Räumen“ manifestiert.

Die Idee für den „Stadtspaziergang Rechte Räume“ stammt von Stephan Trüby und Philipp Krüpe. Weitere Spaziergänge wurden in Berlin und Frankfurt durchgeführt.

Die Stadtspaziergänge sind eingebettet in das Forschungsprojekt „Rechte Räume“, das am Institut für Grundlagen moderner Architektur und Gestaltung (IGmA) an der Universität Stuttgart entsteht und dessen Direktor Stephan Trüby ist. Das Projekt geht der Frage auf den Grund, inwieweit mit dem Aufschwung der Rechten auch Aussagen zur Kultur im Allgemeinen und zur Architektur im Besonderen getätigt werden.

Von / Moderation: Philipp Krüpe (Architekt, forscht zum Verhältnis von rechter Ideologie und Architektur) Mit: Sabine Brantl (Historikerin, Leiterin d. Archivs am Haus der Kunst), Anna Yeboah (Architektin und Autorin / forscht zu Machtstrukturen in Architektur und Städtebau, Schwerpunkt auf
Postkolonialismus), Peter Bierl (Journalist und Autor, forscht zu grün-brauner Ideologie), Robert
Andreasch (Rechtsextremismus-Experte)

Teilnahme unter Vorbehalt: ein Ausschluss gilt insbesondere für Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind.