OPA ÜBT

Ein ambitioniertes Opernprojekt von FUX

Inszenierung: FUX

Das in Gießen gegründete Theaterkollektiv FUX nimmt sich das Genre der Oper vor. Gemeinsam arbeiten sich drei Protagonisten durch Musik, Libretto, Gesang und Spielweise des Monumentalwerks „Lanzelot“ von Paul Dessau und Heiner Müller, das 1971 an der Staatsoper München seine bislang einzige Inszenierung in der BRD erlebte. Auf der Suche nach einer alternativen Opernästhetik muss FUX üben: an den Instrumenten, an der Technik, an ihren Stimmen und Körpern, an der Präsenz. Wenn Heiner Müller einmal fand, die Oper könne ein Gefäß der Utopie sein, dann wäre die Frage, wo man dieses Gefäß finden kann und welche Gestalten es annimmt. Dieses Gastspiel ist der Auftakt einer längerfristigen Zusammenarbeit mit FUX. Ab Dezember arbeitet die Gruppe in München an einem neuen Projekt, das vom Glücksspiel handelt: „FUX Gewinnt”.

Konzept, Regie, Texte, Musik, Performance: FUX (Stephan Dorn, Falk Rößler, Nele Stuhler) Bühne: Annatina Huwiler, Technische Gestaltung: Jost von Harleßem, Produktionsleitung: Franziska Schmidt

Eine Koproduktion von FUX mit Treibstoff 2013. Mit freundlicher Unterstützung der Stiftung Wolf, der DOMS-Stiftung, der Jubiläumsstiftung der Basellandschaftlichen Kantonalbank, der Scheidegger-Thommen-Stiftung, des Instituts für Angewandte Theaterwissenschaft Gießen und durch Z / Raum für Proben und Forschung Frankfurt.

Inszenierung

FUX