Kammer 3

MUSEUM OF LUNGS

„Museum of Lungs“ ist ein Theaterstück über Schmerz, Trauma und Krankheit in modernen kapitalistischen Gesellschaften. Ausgangspunkt ist die persönliche Erzählung der Schriftstellerin Stacy Hardy, die jahrelang mit undiagnostizierter Tuberkulose lebte. In ihrem Heimatland Südafrika ist diese Krankheit weiterhin eine der häufigsten Todesursachen. Hardy stellt Fragen nach der Verletzlichkeit individueller und kollektiver Körper und nach der – häufig rassistischen – Gewalt, die in Gesundheitssystemen sowie politischen Strukturen verankert ist. „Museum of Lungs“ ist eine musikalische, dokumentarische Performance, die Archivmaterial mit persönlichen Bekenntnissen verschachtelt, um Verwundbarkeit als Kern von Stärke und Krankheit als Schauplatz von Widerstand und Transformation zu zeigen. Stacy Hardy teilt sich die Bühne mit einer Puppe, die als ihre Doppelgängerin fungiert, und mit den Musiker*innen und Komponist*innen Neo Muyanga und Nancy Mounir.





Text | Performance Stacy Hardy Komposition | Live-Musik Nancy Mounir und Neo Muyanga Regie Laila Soliman Ausstattung Moira Gilliéron. Puppe Marius Kob Art Work Bassem Yousry Lichtdesign Mirjam Berger Technik Thomas Kohler, Mirjam Berger Produktion | Touring Franziska Schmidt, produktionsDOCK


Koproduktion FFT Düsseldorf, Kaaitheater Brüssel, Kaserne Basel und HAU Berlin Gefördert durch Fachausschuss Tanz&Theater BS/BL, Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia, Goethe-Institut Südafrika Im Rahmen des Bündnisses internationaler Produktionshäuser gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien Partner Eine Welt Forum Düsseldorf

Realisierung in Zusammenarbeit mit den Münchner Kammerspielen

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