Kammer 2

Jessica Pratt: „Quiet Signs“

Konzert

„Eine knappe halbe Stunde süßeste, an Sixties-Folk und Tropicalía geschulte, suggestiv repetitive Pop-Magie, sanft gezupft, behutsam getupft.“ In ebenso knappen wie treffenden Worten beschreibt der Kritiker Andreas Borcholte in seiner Rezension für „Spiegel Online“ das dritte und in der Tat bislang gelungenste Album von Jessica Pratt. In den skizzenhaft dahingehauchten, atmosphärisch maximal verdichteten Songs verarbeitet die Sängerin und Songwriterin eine tiefgreifende Lebenskrise, die sie durchlebte, als sie von einer langen Tournee nach Los Angeles zurückkehrte, in ein tiefes Loch fiel und eine Zeitlang sogar unfähig war, künstlerisch zu arbeiten. Bei den Vorbereitungen zu ihrem Konzert in den Münchner Kammerspielen wird alles dafür getan, auch nur das leiseste Nebengeräusch zu vermeiden, damit ihre Songs die Chance haben, wie die unsichtbaren Partikel eines kostbaren Parfums in lautlosen Verwirbelungen durch die Luft zu schweben und das Publikum unwillkürlich in ihren Bann zu ziehen.






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