Kammer 1

KEYNOTE

VON PEGGY PIESCHE

Talk

Die Arbeit an einer vielschichtigen, strukturellen Änderung „weißer“ Institutionen ist ein Schwerpunkt in der Praxis von Peggy Piesche. Die in der DDR aufgewachsene und geborene Schwarze deutsche Literatur- und Kulturwissenschaftlerin ist eine transkulturelle Trainerin für Intersektionalität, Diversität-Inklusion, Kritik von Rassismus und Machtstrukturen sowie für kritische Weißseinsreflexion in Wissenschaft, Gesellschaft und Politik. Ihre Arbeit konzentriert sich insbesondere auf die Verschränkungen von Diaspora und Translokalität, Performativität von Erinnerungskulturen (Spatiality and Coloniality of Memories, Postkoloniales Erinnern), auf Black Feminist Future, Critical Race sowie Whiteness Studies. Seit 1990 engagiert sich Peggy Piesche in der Schwarzen (deutschen) feministischen Bewegung. Sie ist Mitfrau bei Generation ADEFRA e.V. (Schwarze Frauen* in Deutschland) und dort in der wissenschaftlichen Fachgruppe DiversifyingMatters aktiv. Seit 2019 arbeitet sie zu Dekolonialität, Intersektionalität und Diversität in der Bundeszentrale für politische Bildung in Berlin.