Kammer 1

WERNER BARTENS IM GESPRÄCH MIT MAREN KROYMANN ÜBER DIE WECHSELJAHRE DES MANNES UND ANDERE MYTHEN DES MITTLEREN ALTERS

SZ IM DIALOG

Gespräch

Heiße Zeiten, wenn Männer altern. Der Geist träge, der Leib teigig – Blutverdünner, Antidepressiva, Lesebrille. Jung sind nur die anderen. Und diese Selbsterniedrigung mit Momenten tragikomischer Schönheit! Männer ab 50 ziehen den Bauch ein, testen in Funktionswäsche den verwegenen Blick. Aber auch Frauen machen sich gerne zum Horst. Wollen begehrt werden, nutzen betrügerische Textilien, entdecken die „neue Fruchtbarkeit“ und verarbeiten alles Obst, das nicht bei drei auf dem Baum ist. Gegen dieses Unbehagen helfen auch Jakobsweg und E-Mail-Detox nicht. Dabei geht es mit Ende 40 aufwärts: Man kann sich mit 60 fühlen, wie man mit 25 gern gewesen wäre. Darüber reden Maren Kroymann und Werner Bartens. Ein Abend voller Hormone, Hitzewallungen und heilsamer Heiterkeit.


Eine Veranstaltung der Süddeutschen Zeitung in Kooperation mit den Münchner Kammerspielen.

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