Kammer 4

Höchst kreativ, niedrigst bezahlt: Wie Corona die Prekarisierung freier Kunst verschärft

Gespräch

Am 30. April in der Kammer 4.


Kein Theater, keine Kohle: Die finanzielle Not unter freischaffenden Künstler*innen ist derzeit groß. Proben und Vorstellungen werden abgesagt, Honorare und Gagen fallen weg, und die Politik reagiert nur langsam auf die Forderung nach angemessenen staatlichen Maßnahmen. Die Pandemie wirkt wie ein Katalysator für ein Problem, mit dem nicht nur Theaterschaffende schon lange zu kämpfen haben: Die zunehmende Neoliberalisierung und Prekarisierung kreativer Arbeit. Welche Möglichkeiten haben Künstler*innen nun, Corona auch finanziell zu überleben? Wer kann und wer sollte politisch Verantwortung übernehmen? Wie lässt sich ein Theatersystem denken, das den Lebensbedingungen von freischaffenden Theatermacher*innen besser gerecht wird?


MIT Anna Donderer, Vorstand des Netzwerks Freie Szene München / Jürgen Enninger, Leiter des Kompetenzteams Kultur- und Kreativwirtschaft München / Johannes Lange, Vorstand des Ensemblenetzwerks Moderation Carolina Heberling