Kammer 2

HARUN FAROCKI

FILMNACHT ZUM THEMA ARBEIT

Film und Diskussion

Harun Farocki war eine Leitfigur in einer Szene von Künstlern und Intellektuellen, die sich in Europa Ende der 60er Jahre im Zuge brisanter politischer Debatten entwickelt hatte. In dieser turbulenten Zeit wurde nicht nur das Produktionsmodell des „Filmemachers/Autorenfilmers“ definiert, sondern auch die Frage nach dem analytischen Rahmen des Kinos mit Blick auf gesellschaftspolitische Ereignisse aufgeworfen.
Im Rahmen der Ausstellung „Harun Farocki: Counter Music“, die am 10. März 2017 eröffnet, veranstalten die Münchner Kammerspiele in Kooperation mit dem Haus der Kunst und KINO DER KUNST eine Filmnacht. Die ausgewählten Arbeiten zeichnen die fortlaufende Beschäftigung des Künstlers mit den sich verändernden Modi von Lohnarbeit, Produktion und Konsum nach. Die Vorführungen werden begleitet von zwei Gesprächen zwischen der Kuratorin, Autorin und Künstlerin Antje Ehmann und dem Medienwissenschaftler Rembert Hüser.

Die Filmnacht findet im Rahmen der Haus der Kunst-Ausstellung „Harun Farocki: Counter Music“ statt und ist eine Kooperation mit den Münchner Kammerspielen und KINO DER KUNST.

21 Uhr Wie man sieht, 1986, 72 Min.

22.25 Uhr Gespräch: Antje Ehmann und Renbert Hüser

23:10 Uhr Jean-Marie Straub und Daniele Huillet bei der Arbeit an Franz Kafkas Romanfragment Amerika, 1983, 26 Min.

23:40 Uhr Aufstellung, 2005, 16. Min.

00 Uhr Gespräch: Antje Ehmann und Rembert Hüser