Kammer 2

KANON

VON SHE SHE POP

Bar

She She Pop kehren mit einer neuen Freien Produktion nach München zurück und entwerfen einen Kanon aus der Perspektive der Zuschauer*innen, eine offene Liste unvergessener performativer Momente aus der Erinnerung der Anwesenden. Jede Aufführung entsteht auf unterschiedliche Weise als Ritual, Revue und kollektive Geschichtsschreibung für jene Kunstformen, die als postdramatisches Theater beschrieben wurden oder diese beeinflusst haben: Performance, Tanz und Happening. Der Abend bewegt sich in einer Spanne von reiner Nacherzählung bis zum Versuch beschwörender Wiederaufführung. Die Unschärfe, das Verfälschende des Erinnerns ist ebenso wesentlich wie die Freude an dem unvergessenen Moment. „Kanon“ wird von She She Pop und ausgewählten Gästen aus der Freien Szene entwickelt. Aber auch die zufällig anwesenden Zuschauer*innen sind aufgerufen, am Kanon mitzuwirken und ihre eigenen Erinnerungen an besondere performative Momente darin einzuschreiben. So entfaltet sich der Kanon immer wieder neu und spontan aus der anwesenden Gemeinschaft.




Von und mit Sebastian Bark, Johanna Freiburg, Fanni Halmburger, Lisa Lucassen, Mieke Matzke, Ilia Papatheodorou, Berit Stumpf Mit Gastperformances in wechselnder Besetzung von Sibylle Canonica, Lavinia Nowak, Maxwell McCarthy Kostüme und Requisiten Lea Søvsø Lichtdesign Michael Lentner Sounddesign Jeff McGrory Bühne Sandra Fox Choreografie erinnert und neu-interpretiert von Constanza Macras Künstlerische Mitarbeit Valeria Germain, Alisa Tretau, Laia Ribera Mitarbeit Kostüm Jana Donis Mitarbeit Choreografie Miki Shojin Hospitanz Magdalena Hofmann, Natasha Borenko Technische Leitung Sven Nichterlein Produktionsleitung Anne Brammen PR, Kommunikation ehrliche arbeit – freies Kulturbüro Freie Mitarbeit Kommunikation Tina Ebert, Finanzadministration Aminata Oelßner Company Management Elke Weber

Eine Produktion von She She Pop in Koproduktion mit HAU Hebbel am Ufer Berlin, Kampnagel Hamburg, Künstlerhaus Mousonturm, FFT Düsseldorf und Münchner Kammerspiele. Gefördert durch die Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa und den Hauptstadtkulturfonds Berlin.