Kammer 1

FLIMMERKAMMER #6: JÜDISCHE KINOVARIETÉ

JEWISH CHAMBER ORCHESTRA MUNICH // DURCH DEN ABEND FÜHRT ZEYNEP BOZBAY // DIRIGENT: DANIEL GROSSMANN

Musiktheater

Das JCOM lässt im Rahmen der 11. Jüdischen Filmtage der Kulturabteilung der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern das Kinoerlebnis der Stummfilmzeit wiederaufleben: Von etwa 1917, mit Gründung der UFA, bis 1929, als die ersten Tonfilme gedreht wurden, dauerte die Glanzzeit des deutschen Stummfilms. Prunkvolle Architektur, großes Orchester, kostümiertes Einlasspersonal, ein Programm mit Vorfilmen, Hauptfilm und Varieté-Nummern – um nur einige der abwechslungsreichen und unterhaltsamen Zutaten eines Kinobesuchs der Roaring Twenties zu nennen. Viele der prägenden Köpfe dieser glanzvollen Stummfilmzeit waren jüdischer Herkunft.

Auf dem Programm stehen: historische Wochenschau-Beiträge mit seltenen Aufnahmen aus der Zwischenkriegszeit sowie charmanter Slapstick mit dem jüdischen Schauspielstar Max Davidson und den später weltberühmten Stan Laurel und Oliver Hardy – beides mit neuer Musik von jungen Filmkomponisten, dazwischen Varieté-Nummern. Dann folgt als Hauptfilm das phantastische Verwirrspiel „Die Puppe“ von Ernst Lubitsch mit der kongenialen avantgardistischen Musik des tschechischen Komponisten Martin Smolka.


„Flimmerkammer“ – eine Stummfilmreihe in Kooperation mit dem Jewish Chamber Orchestra Munich.

Mit

Zeynep Bozbay

Dirigent*in

Daniel Grossmann