Kammer 1

FLIMMERKAMMER #4: DAS ALTE GESETZ (DEUTSCHLAND, 1923)

REGIE: EWALD ANDRÉ DUPONT, MUSIK: PHILIPPE SCHOELLER (NEUKOMPOSITION) EINE STUMMFILMREIHE IN KOOPERATION MIT DEM ORCHESTER JAKOBSPLATZ MÜNCHEN

Filmvorführung

Mitte des 19. Jahrhunderts: Der Rabbinersohn Baruch will Schauspieler werden. Gegen den Willen seines Vaters verlässt er sein galizisches Schtetl und schließt sich einem Wandertheater an. Seine Abenteuer in Kunst und Liebe und der Umgang des Vaters mit dem widerspenstigen Sohn zeigt dieser Stummfilm, für den der französische Komponist Philippe Schoeller eine neue Komposition geschrieben hat, die soeben auf der Berlinale 2018 uraufgeführt wurde. Tatsächlich ist der Konflikt zwischen den Alten und den Jungen, zwischen dem Althergebrachten und dem Neuen an keine Zeit gebunden. Mitte des 19. Jahrhunderts in Galizien, in den 1960er-Jahren in Europa und Amerika oder eben heute, wo alte Männer die Weltpolitik lenken – anlässlich des von acht KünstlerInnen der neuen Generation entworfenen Abends „1968“ in der Kammer 1, der sich mit der damaligen Revolte beschäftigt und im März das letzte Mal an den Kammerspielen gezeigt wird, spielt das Orchester am Jakobsplatz am selben Ort „Das alte Gesetz“.

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