Kammer 2

FARM FATALE

KONZEPT, BÜHNE: PHILIPPE QUESNE

Inszenierung: Philippe Quesne

Schauspiel

In „Farm Fatale“ ruft Philippe Quesne die Bildwelt des Landlebens auf. Eine Familie, die den oftmals romantisierten, jedoch beschwerlichen Tätigkeiten des bäuerlichen Lebens nachgeht, bevölkert diesen Sehnsuchtsort. Als Selbstversorger im Einklang mit der Natur versprechen sie sich Unabhängigkeit von der globalisierten Wirtschaft. Eine autonome, solidarische Gemeinschaft, für die eine andere Welt möglich ist. Gerade an diesem kargen Ort, in der viel zu kleinen Hütte, keimt Widerstand gegen die bestehende Ordnung. Die isolierte Gemeinschaft bricht auf, verlässt das Refugium. Wie in früheren Arbeiten verbindet Quesne humorvoll Theater und bildende Kunst. Seine Erzählung „Farm Fatale“ fängt die Welt des ländlichen Lebens ein und collagiert daraus eine konzertante Comic-Geschichte. Neben der Arbeit „Caspar Western Friedrich“, die im Repertoire der Münchner Kammerspiele gezeigt wurde, waren zuletzt von Philippe Quesne auch die freien Produktionen „Die Nacht der Maulwürfe“ und „Crash Park – Das Leben einer Insel“ zu sehen.


In Koproduktion mit Nanterre‑Amandiers, centre dramatique national.

Mit

Leo Gobin, Stefan Merki, Damian Rebgetz, Julia Riedler

Inszenierung

Philippe Quesne

Kostüme

Philippe Quesne

Licht

Pit Schultheiss

Dramaturgie

Helena Eckert

Uraufführung am 29. März 2019