Kammer 2

ENDGAME

VON MACHINA EX

Performance

Die Berliner Gruppe machina eX ist auf die Entwicklung von Gaming-Formaten unter den Bedingungen des Theaters spezialisiert und zählt seit Jahren zu den Pionieren dieses noch jungen Genres. In ihrer neuen Produktion „Endgame“ begibt sie sich auf die Schlachtfelder des digitalen Bürgerkriegs. Im Mittelpunkt der Handlung steht ein Start-Up, das sich nichts weniger als die Verteidigung der Demokratie zum Ziel gesetzt hat. Das Unternehmen – eine schlagkräftige Mischung aus NGO, Privatdetektei und Hacking-Kollektiv – tritt den Kampf gegen eine neurechte Bewegung an, die mit zeitgemäßen Marketing-Strategien und einer wachsenden Zahl an Anhänger*innen zunehmend selbstbewusst auftritt. Am eigenen Schreibtisch haben die 30 Spieler*innen den Auftrag, Hintergründe über potenzielle Mitglieder zu recherchieren. Je nach Qualität des gewonnenen Informationsmaterials können damit nicht nur einzelne Personen angezeigt, sondern die gesamte Bewegung geschwächt werden.

Performance Christiani Wetter, Lena Eikenbusch, Jan Jaroszek, Martin Schnippa Performance Stimme Robert Speidel Konzept machina eX Künstlerische Leitung / Regie / Bühne Anna Fries Technische Leitung / Gamedesign / Programmierung Lasse Marburg, Philip Steimel Text Martin Ganteföhr Dramaturgie / Mitarbeit Text Clara Ehrenwerth Sounddesign / Gamedesign Mathias Prinz Interaction Design / Programmierung Benedikt Kaffai Lichtdesign und Mitarbeit Bühne Eva G. Alonso Kostüm Harm Coordes Technische Produktionsleitung Philip Steimel Produktionsleitung Sina Kießling

Eine Produktion von machina eX. Koproduziert von Münchner Kammerspiele, HAU Hebbel am Ufer, Schauspielhaus Bochum, FFT Düsseldorf, Gessnerallee Zürich, Staatstheater Darmstadt. Gefördert durch: Senatsverwaltung für Kultur und Europa und Hauptstadtkulturfonds.

Treffpunkt ist die Kammer 2.