Kammer 1

Chelsea Wolfe - „Birth Of Violence Acoustic Tour“

Support: Jonathan Hulten

Konzert

Eine Kombination aus Gothic Rock, Neofolk, Doom Metal und zerbrechlichem Gesang? Was erst einmal nach einer sonderbaren Mischung klingt, ist das Erfolgsrezept der amerikanischen Künstlerin Chelsea Wolfe. Sie selbst nannte ihre Musik in der Vergangenheit sogar „basically Casio-based gothy R&B songs”.

Tatsächlich entstehen ihre stärksten Songs, wenn sie auf wenige Kernelemente heruntergebrochen werden – so kommt ihre Größe und stimmliche Eleganz am meisten zu tragen. Das jüngste Resultat dieser Arbeit ist das neue Album „Birth of Violence“, das im vergangenen September veröffentlicht wurde.

Thematisch werden einerseits ihre altbekannten traditionellen Themen verhandelt, doch auch der Blick in die Jetztzeit gelenkt: Schießereien in Schulen, die Zerstörung des Planeten oder andere weitreichende Ereignisse beschreibt sie eindringlich in ihren Texten.

Am Stärksten ist Chelsea Wolfe jedoch wenn sie den Blick in ihr Innerstes lenkt und die Texte autobiografisch werden: „I’ve been in a state of constant motion for the past eight years or so; touring, moving, playing new stages, exploring new places and meeting new people-an incredible time of learning and growing as a musician and performer, but after a while, I was beginning to lose a part of myself. I needed to take some time away from the road to get my head straight, to learn to take better care of myself, and to write and record as much as I can while I have ‘Mercury in my hands,’ as a wise friend put it.”

„Birth of Violence“ ist das Ergebnis dieser Auseinandersetzung und dabei vielleicht auch das niederschmetterndste ihrer bisherigen Karriere.