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MK:

He who always hopes dies singing

Reparatur einer Revue, nach Geschichten und Motiven von Alexander Kluge
Uraufführung
Regie: Jan-Christoph Gockel

 Premiere: 12.3.2022
 Premiere: 12.3.2022

„Kann man ohne Hoffnung irgendetwas finden?“ Die Geschichten von Alexander Kluge erzählen immer wieder davon, dass Eigensinn und Urvertrauen Menschen zu beständiger Glückssuche anspornen. „Die Utopie wird immer besser, während wir auf sie warten“, schreibt der Autor, Film- und TV-Macher, der ums Sprechtheater immer einen großen Bogen gemacht hat: „Meine Texte und Filme sind antidramatisch“ – selbst wenn sie sich „Artisten unter der Zirkuskuppel“, ein „veruntreutes Fronttheater“ oder leichte Unterhaltungsgenres wie die Operette oder die musikalische Nummern-Revue in den Mittelpunkt stellen. An den Kammerspielen nimmt nun eine kleine Truppe von Glückssucher*innen, Bombenentschärfer*innen, Reparaturexpert*innen und anderen One-Trick-Ponies die Herausforderung des überbordenden Werkes von Alexander Kluge an, vielleicht in einer imaginären Zirkusmanege, vielleicht aber auch nur zwischen den Überresten dessen, was vom letzten Theaterabend übrig blieb. „Wer immer hofft, stirbt singend“ – in Gefahr und höchster Not beginnt ein liebevoller “Kampf mit aussichtslosem Material”, eine Serie von Lernprozessen, eine Versuchsanordung – nicht zuletzt für das Theater –, die im Laufe der kommenden Monate auch mit Lesungen und Diskussionen flankiert werden. Was heißt vor ständig anwachsender Materialmenge “Probe”, was “Premiere” – und ist nicht jeder Reparaturversuch ein erster Anlauf?

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Sat 12.3.22
Premiere
He who always hopes dies singing
  • Premiere: 12.3.2022