Anna Pasco Bolta
Anna Pasco (*1990, Barcelona) arbeitet an der Schnittstelle von Kunst, Wissenschaft und Technologie und untersucht aus einer ökologischen und relationalen Perspektive, wie Leben und Koexistenz entstehen und aufrechterhalten werden. In ihrer transdisziplinären Praxis verbindet sie Kunsttheorie, Popkultur, Gastronomie, Performance und wissenschaftliche Zusammenarbeit, um neue Formen der Beziehung zwischen Menschen, anderen Spezies und ihrer Umwelt zu erforschen.
Sie studierte Bildende Kunst an der Universitat de Barcelona sowie an der Akademie der Bildenden Künste München mit Auszeichnung. Ihre Arbeiten wurden international ausgestellt, unter anderem im Haus der Kunst, in der Galerie Herold, bei der Off-Biennale Kairo, in La Capella, der Kunsthalle Kempten, beim Festival Speculum Artium und bei ISEA. Zudem ist ihre Arbeit Teil mehrerer Sammlungen, darunter des Stadtmuseum München.
Neben ihrer künstlerischen Praxis ist Pasco auch in der Lehre tätig. Sie unterrichtete an der Fakultät für Bildende Kunst der Universitat de Barcelona sowie am Fachbereich Bildende Kunst der Fakultät für Architektur der Technischen Universität München und arbeitete mit verschiedenen kulturellen Institutionen zusammen.
Für ihre Arbeit erhielt sie zahlreiche Preise und Stipendien, darunter den Premi Ricard Camí (2025), Förderungen der Danish Art Foundation, der Stiftung Kunstfonds und von Barcelona Producció. Derzeit ist sie Teil des SAC-FiC-Programms der Fabra i Coats – Fàbrica de Creació in Barcelona.