Porträt von Julian Nida-Rümelin
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Diane von Schoen

Julian Nida-Rümelin

Julian Nida-Rümelin ist emeritierter Lehrstuhlinhaber für Philosophie und politische Theorie an der Ludwig Maximilians Universität München und vormaliger Präsident der Deutschen Gesellschaft für Philosophie. Er war Kulturstaatsminister im ersten Kabinett Schröder 2000-2002, er ist Mitglied der Europäischen Akademie der Wissenschaften und Künste und hatte zahlreiche Gastprofessuren in den USA und in Italien inne. Von 2020-2024 war er stellvertretender Vorsitzender des Deutschen Ethikrates. Seit 2018 ist Nida-Rümelin Direktor am Bayerischen Forschungsinstitut für digitale Transformation (bidt) und seit Oktober 2022 Gründungsrektor der Humanistischen Hochschule Berlin.

Zu seinen letzten Publikationen gehören: „Eine Theorie praktischer Vernunft“ (DeGruyter 2020), „Ähren im Wind: Politische Orientierung in herausfordernden Zeiten“ (2024) sowie sein politisches Hauptwerk: „Was Demokratie ausmacht und wie sie aus der Krise kommt“ (2025)

Er ist Träger der Europamedaille der bayerischen Staatsregierung und des bayerischen Verdienstordens.