Evgeni Orkin
1977 in Lwiw (Ukraine) geboren, studierte Evgeni Orkin zunächst an der Nationalen Musikakademie in Kyiv Klarinette und Komposition bei Jewhen Stankowytsch. Weitere Studien folgten an den Musikhochschulen in Utrecht und Mannheim in den Fächern Klarinette, Dirigieren sowie Komposition bei Ulrich Leyendecker und Ernst Bechert. Evgeni Orkin ist Autor von elf Kammersymphonien, sieben großen Symphonien, Solokonzerten für Violine, Klavier, Saxophon, Klarinette, des Oratoriums Annes Passion nach Texten der Tagebücher von Anne Frank, der Oper Magister Ludi, mehreren musiktheatralischen Werken und einer großen Anzahl von kammermusikalischen Werken. Auf vielen internationalen Festivals wurden seine Werke aufgeführt, unter anderem beim Festival Kontraste in Lwiw, beim Kyiv Musikfest, beim Festival Neue Musik in Odesa, beim Heidelberger Frühling und beim Gstaad Menuhin Festival, Wiener Musikwochen, Kunstfest Weimar, Young Euro Classics, Musikfestival Luzern.
Enge Zusammenarbeit verband ihn mit vielen namhaften Künstlern, unter anderem Patricia Kopatchinskaja, Sol Gabetta, Oksana Lyniv, Andrii Murza, Alexey Semenenko, Alexander Gordon, Giora Feidman, Hobart Earl, Sebastian Lastein. Als Klarinettist hat er sich besonders durch Uraufführungen neuer Werke einen Namen gemacht, u.a. der ihm gewidmeten Stücke von Silverstrov, Stankowytsch, Andrikopoulos, Corté-Real, Bechert, Hermann.