MK:

Zerstörte Straßen
Погані дороги

Lesung aus dem Werkraum
in ukrainischer und deutscher Sprache

 Livestream
 Ukrainisch / Deutsch
 15 Euro, 6 Euro ermäßigt
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Der Krieg verändert das Leben. Die Dramatikerin Natalia Vorozhbyt blickte 2017 in ihrem Text “Погані дороги” (Zerstörte Straßen) auf den Alltag in den Kriegsgebieten des Donbas in der Ostukraine. 2020 übersetze Lydia Nagel für den Drei Masken Verlag den Text ins Deutsche. Natalia Voroschbits Figuren suchen nach Überlebenstaktiken, um zwischen Gewalt, Folter und Missbrauch weiter leben zu können. Inmitten einer unsicheren Gegenwart vermag niemand wirklich nachzuvollziehen, was tatsächlich gerade vor sich geht. Die Beziehungen zwischen den Menschen verändern sich und oft sind es die Frauen, die darunter leiden müssen.

Ursprünglich für das Royal Court in London geschrieben, hat Natalia Vorozhbyt “Погані дороги” (Zerstörte Straßen) als “Bad Roads” verfilmt. Kürzlich nominierte das ukrainische Oscar-Komitee den Film für die Auswahl 2022. Das erste Bild ihres Textes findet im Drehbuch keinen Platz. Dieser persönliche Monolog über eine Recherchereise in das Kampfgebiet präsentiert Natalia Vorozhbyt im Wechselspiel mit Ensemblemitglied Johanna Eiworth, zweisprachig ukrainisch-deutsch. Ein eindrucksvolles Zeugnis über das Leid im (ost-)ukrainischen Krieg.

Im Anschluss an die Lesung wird der Film „Bad Roads“ exklusiv in Originalsprache mit englischen Untertiteln im Werkraum gezeigt.

In Zusammenarbeit mit dem IIPM/Milo Rau und dem NTGent.

Die “School of Resistance” wird gefördert vom Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien im Rahmen von NEUSTART KULTUR.
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