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FOOD

Von Christoph Frick
Uraufführung

 Premiere: Spielzeit 22/23
 2 Stunden
 Premiere: Spielzeit 22/23
 2 Stunden

„Der Peru-Spargel steht immer in der Kritik. Aber da verdienen Menschen ihren Lebensunterhalt, indem sie Spargel für Europa anbauen. Das dürfen wir nicht vergessen. Nichts ist so schlecht, dass nicht auch was Gutes daran ist.“

Wie kaum ein Gemüse lockt Spargel mit dem Versprechen von Saisonalität, Regionalität und familiengeführten Höfen., Labels wie „Schrobenhausen“ garantieren deutschen Spargel auf deutschen Tellern. Auf den Feldern und in den Supermärkten zeigt sich die deutlich weniger sozial- und umweltverträgliche Realität der Produktion von Lebensmitteln in und für Deutschland: Ausgebeutete Erntehelfer*innen aus Osteuropa, versiegelte Flächen und Importware aus Südamerika.

FOOD nimmt sein Publikum mit auf eine Bustour durch die Sehnsüchte und Widersprüche des Gemüseanbaus in Deutschland. Aus Gesprächen mit Landwirt*innen, Saisonarbeiter*innen und Politiker*innen ist eine Suche nach dem Guten in einem kaputten System geworden: Wie wird unser Essen produziert? Wer tauscht hier was gegen was? Und wie lässt sich die Landwirtschaft der Zukunft mitgestalten?

Im Rahmen der Produktion finden ein Campuswochenende sowie ein Nachgespräch zur Produktion mit den Beteiligten und eine Ausstellung der Künstlerin Serena Ferrario in Kooperation mit der Friedrich-Ebert-Stiftung Bayern statt. Mehr Informationen dazu unter muenchner-kammerspiele.de/mitmachen

 

Termine & Tickets
Fr 17.6. 19:30 – 21:30
Premiere Verschoben auf 22/23
FOOD
  • Premiere: Spielzeit 22/23
  • 2 Stunden