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Eine romantische Reise durch Zeiten und Realitäten
Humanistische Perspektiven auf eine posthumane Welt
Ein liminaler Raum ist ein Transitbereich, an dem Künstliche Intelligenz Daten verarbeitet, Muster erkennt und neue Ergebnisse generiert. Ein Zustand von Zweideutigkeit, Orientierungslosigkeit und zugleich unendlichen Möglichkeiten. Ein Raum, in dem Prognosen alles bestimmen und Fehler unvermeidlich sind.
In „Limina“ treffen wir auf sechs Figuren, die aus einem solchen liminalen Raum heraus in verschiedene Realitäts- und Zeitebenen hineingeworfen werden: Von einer Ballettprobe, in dem die Optimierung des Körpers und das Ausschalten von Emotionen trainiert wird, treffen sich die Figuren vereinsamt in einem Waschsalon wieder oder tanzen ausgelassen auf einen Free Rave durch die dunkle Nacht. Und vielleicht entspinnt sich irgendwo zwischen den Welten sogar eine Liebesgeschichte…
Łukasz Twarkowski wagt mit seinem Team eine Zeit- und Genre-Reise durch die Geschichte der ambivalenten Faszination des Menschen für das Unbekannte, das Ungreifbare und nimmt das Publikum mit in seine Bildwelten eines „uncanny valley“. Gemeinsam mit der Ton- und Videoabteilung der Münchner Kammerspiele erhielten Łukasz Twarkowski und sein Team 2024 den Deutschen Theaterpreis „Der Faust“ für die Erfolgsproduktion „WoW – Word on Wirecard“.
„Wir sind nicht mehr die Menschen von gestern, aber auch noch nicht ganz die Menschen von morgen, wir sind irgendwo dazwischen.“ – Łukasz Twarkowski
- Mit André Benndorff, Nadège Meta Kanku, Christian Löber, Wiebke Puls, Konstantin Schumann, Leoni Schulz
- Regie Łukasz Twarkowski
- Text Rimantas Ribačiauskas
- Choreographie & künstlerische Mitarbeit Pawel Sakowicz
- Bühne Fabien Lédé
- Kostüm Svenja Gassen
- Sound Julek Ploski
- Video Jakub Lech, Ričard Žigis
- Licht Bartosz Nalazek
- Dramaturgie Anna Laner
Termine & Tickets
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Sa 19.12.Premiere Uraufführung
- Therese-Giehse-Halle
- Uraufführung
- Premiere: 19.12.2026