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Sieben Personen auf einer Bühne vor einer runden, mehrstufigen Holzskonstruktion, eine weitere Person steht darauf, noch eine weitere spielt im Hintergrund Cello

Foto: Armin Smailovic

MK:

Danton

Eine revolutionäre Spurensuche
nach Georg Büchner
von Post Paradies und Ensemble

 Schauspielhaus
 Premiere: 23.9.2026
 1 Stunde 50 Minuten
 Mit englischen Übertiteln
 Ab 12 €
 Schauspielhaus
 Premiere: 23.9.2026
 1 Stunde 50 Minuten
 Mit englischen Übertiteln
 Ab 12 €

I’m planning to dance to your revolution

1926 eröffnete Otto Falckenberg mit „Dantons Tod“ von Georg Büchner die Münchner Kammerspiele in der Maximilianstraße.
100 Jahre später findet sich das Theaterkollektiv Post Paradies anlässlich des Jubiläums mit dem inklusiven Ensemble des Theaters zusammen und nimmt sich den Stoff über die Revolution und ihr Scheitern vor. Gemeinsam wagen sie das Experiment der Co-Autor*innenschaft und blicken auf drei Kipppunkte, auf die 5 vor 12-Momente einer europäischen und vor allem deutschen Geschichte bis zur Jetztzeit.

Wie entkommen wir in Krisenzeiten der Erstarrung und kommen wieder in ein Handeln, während Hardliner allerorts auf dem Vormarsch sind? Ist Revolution ohne Gewalt möglich, und wie viel Differenziertheit verträgt der Wille zur Veränderung der Verhältnisse?

„Danton“ ist keine Jubiläumsfeier, es ist eine musikalische Achterbahnfahrt gegen die politische Resignation, setzt spielerisch die Befragung der Leerstellen in der Geschichte der Münchner Kammerspiele fort und testet alternative Umsturzmöglichkeiten.

Die Theatergruppe Post Paradies gründete sich nach der gemeinsamen Arbeit am Theaterhaus Jena. An der viel beachteten Vorstellung „Die Hundekot-Attacke“ (eingeladen zum Theatertreffen 2024, Regie: Walter Bart) war Post Paradies maßgeblich beteiligt.

„Die Statue der Freiheit ist noch nicht gegossen, der Ofen glüht, wir alle können uns noch die Finger daran verbrennen.“ – aus „Dantons Tod“

Gefördert vom Fonds Darstellende Künste aus Mitteln des Beauftragten der Bundesregierung
für Kultur und Medien
  • Regieassistenz Jakob Elija Seeberger, Raphaela Fiuza Nowakowski
  • Bühnenbildassistenz Hans Werner
  • Kostümassistenz Jacqueline Elaine Koch, Emilia Parada Berger
  • Dramaturgieassistenz Sophia Fanelli
  • Regie- und Kostümhospitanz Valentina Vetter
  • Bühnenbildhospitanz Victoria Rappel
  • Theaterpädagogische Begleitung Filo Krause
  • Mitarbeit Theaterpädagogische Begleitung Mia Pollinger
  • Theaterpädagogische Begleitung Vorstellungen Scherief Ukkeh, Leni Steer
  • Inspizienz Hanno Nehring
  • Soufflage Jutta Ina Masurath
  • Künstlerische Produktionsleitung Josh Menges
  • Produktionsassistenz Niklas Zabler
  • Technische Produktionsleitung Jonas Pim Simon
  • Bühnenmeister Marcel Homack
  • Bühnenmaschinerie Michael Preusser, Nikos Leeb, Julius Lackmann
  • Stellwerk Christian Mahrla
  • Beleuchtungsmeister Wolfgang Eibert
  • Beleuchtung Tobias Fisch, Tankred Friedrich, John-Philipp Schoch
  • Ton Georgios Michas, Quirin Schacherl, Jonathan Wimer
  • Maske Raimund Richar-Vetter, Marisa Schleimer, Mai Strathmann
  • Kostüm Angelika Stingl, Teresa Winkelmann, Bernd Canavan, Nico Vanni
  • Requisite Stefan Leeb, Julia Molloy
  • Schreinerei Sebastian Nebe, Clemens Künneth, Wolfgang Mechmann, Ellen Bosse, Freya Mueller, Hannes Bickelbacher, Josef Friesl, Michael Buhl, Stefan Klodt-Bussmann
  • Schlossserei Friedrich Würzhuber, Jürgen Goudenhooft, Ibrahim Atabay
  • Tapeziererei Tobias Herzog, Tim Hagemeyer, Maria Hörger, Anja Gebauer
  • Malsaal Evi Eschenbach, Jeanette Raue, Jasmin Budde, Natalie Schaffler, Ingrid Weindl
  • Theaterplastik Maximilian Biek
Person steht auf einem beleuchteten Balkon und hält eine große Zahl '100' über dem Kopf
c
Armin Smailovic
Mehr Infos

Erfahren Sie mehr über Georg Büchners „Dantons Tod“ und darüber, wie das Stück mit der Geschichte der Münchner Kammerspiele verwoben ist.

Geöffnete Buchseiten mit einer schwarz-weißen Illustration auf der linken Seite und dem Titel 'Georg Büchner Dantons Tod' auf der rechten Seite.
23.10. 24.10.
Campus #30 „Danton“

„Dantons Tod“ an den Kammerspielen über drei politische Systeme hinweg • Danton remixed, Kammerspiele revisited

27.11.
Theaterworkshop zu „Danton“

Theater spielen dürfen alle • Erst Theater spielen, dann Theater gucken

Pressestimmen

„Ein Vexierspiel aus Dokumentationstheater, Komödie und Drama, mit Slapstick, Musik und Gesang. Und mit einigen großen, poetischen Momenten, die Dank des Konterkarierens dieser Poesie durch die steten Rollenwechsel besonders schillern.“

nachtkritik.de • 24.9.2026

„Ernste Monologe und großes Spiel treffen auf Clownerie und Revuekonfetti getragen von einem fulminanten inklusiven Ensemble.“

Bayerischer Rundfunk • 24.9.2026

„Es geht immer um den drohenden Verlust der Freiheit und auch der Kulturfreiheit. Das Theater reflektiert sich selbst.“

Deutschlandfunk Kultur • 23.9.2026

„Wiebke Puls spielt Danton, Telgenkämper Robespierre; beide spielen aber auch Schauspieler 2026 und 1926, der historische Antagonismus steht neben dem Miteinander heute, ihre gemeinsamen Szenen glitzern und funkeln, dass es eine Freude ist.“

Süddeutsche Zeitung • 24.9.2026

„…perfekt dosiert, um eine spritzige Mischung aus Moral und Metacollage (der Abend wird immer wieder durchbrochen mit Zitaten anderer Stücke wie „Hedda Gabler“ und „Leonce und Lena“) entstehen zu lassen – und eben die Rückversicherung, das Richtige in falschen Zeiten zu machen. Als Haus, aber eben auch als Kulturszene der Stadt München.“

taz • 24.9.2026

„Der Abend träumt von der Selbstwirksamkeit, von den Möglichkeiten des Widerstands und ist dabei genauso informativ wie unterhaltsam, unterstützt von der formidablen Live-Musik von Jakob Roters an Loop-Maschine und Cello.“

Abendzeitung • 25.9.2026

Termine & Tickets

Danton
  • Schauspielhaus
  • Premiere: 23.9.2026
  • 1 Stunde 50 Minuten
  • Mit englischen Übertiteln
  • Ab 12 €