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Ein Musiktalk taucht ein in die versunkene Welt des Persischen Pop vor der Revolution
Persischer Pop aus den Sechzigern und Siebzigern: Warum interessiert uns das eigentlich noch heute? Die bislang letzte Form der Popmusik aus dem Iran verbindet die weltweit verzweigte iranische und exil-iranische Gesellschaft in Nostalgie – aber auch in Hoffnung auf Freiheit und Gleichberechtigung. Der Vinylarchäologe aus Selbstermächtigung Sebastian Reier nimmt Euch mit in ein popkulturelles Phänomen, das gänzlich weiblich dominiert war: Irans prärevolutionärer Pop verband dabei poetische Wurzeln der persischen Dichtung mit unregelmäßigen 6/8-Rhythmen und den globalen Sounds von Rock und Pop. Durch Repression verdrängt oder ins Exil gezwungen, lebt diese Musik fort – als Erinnerung zwischen den Generationen, als Widerstand und Hoffnung zugleich. Im Kiosk entsteht ein informeller Wohnzimmertalk mit selten gehörten Schallplatten aus Sebastian Reiers berüchtigter Sammlung — und Anekdoten von Sofa zu Sofa. Auf Selbigen begrüßen wir tolle Gäste: Aus Heidelberg kommt Niloufar Taghizadeh, die Regisseurin des viel beachteten Dokumentarfilms über die außergewöhnliche Lebensgeschichte der berühmtesten aller iranischen Popdiven: „Googoosh — Made Of Fire“. Der Münchner DJ Darismus kommt hinzu. Denn einerseits ist er mit dieser Musik aufgewachsen und andererseits teilt er sie aktiv in seinen ausgiebig betanzten DJ-Sets.
Sebastian Reier
DJ Darismus
- Mit Niloufar Taghizadeh, DJ Darismus
- Moderation Sebastian Reier
DJ Booty Carell im Gespräch mit den BBC News
Termine & Tickets
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Fr 6.2. 19:00 – 22:00
- Habibi Kiosk
- 6.2.2026
- 3 Stunden
- Eintritt frei