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WERKstatt Schauspiel: Shakespeare
Studierende des 2. und 3. Jahrgangs setzen sich mit Shakespeare auseinander
Warum Shakespeare – und warum heute?
Shakespeares Werke zeigen das volle Spektrum menschlicher Existenz: Liebe und Hass, Macht und Ohnmacht, Tragik und Komik. Seine Figuren sind uns verblüffend nah – Verliebte, die sich verheddern, Herrschende, die an sich selbst scheitern, und Narren, die uns mit Witz und Wahrheit überraschen.
Gerade diese Mischung macht Shakespeare so zeitlos. Seine Dramen verhandeln politische Intrigen, Identitätsfragen und gesellschaftliche Brüche – Themen, die uns bis heute bewegen. Wenn wir heute Serien wie Game of Thrones oder Succession schauen, hören wir die Echos von Macbeth und König Lear. Wenn Pop-Ikonen wie Taylor Swift oder Lana Del Rey mit Shakespeare-Zitaten spielen oder Der König der Löwen Hamlet nacherzählt, zeigt sich seine ungebrochene Präsenz in der Popkultur.
Auch politisch bleibt Shakespeare aktuell: Debatten über Machtmissbrauch, Fake News und Populismus erinnern an Julius Caesar oder Coriolanus. Fragen nach Identität und Zugehörigkeit – ob in Zeiten von Migration, Genderdiskursen oder gesellschaftlicher Polarisierung – spiegeln sich in Stücken wie Othello oder Wie es euch gefällt.
Shakespeare spielen heißt also, die Gegenwart mit anderen Augen zu sehen – zwischen Globe-Theater, Netflix-Ästhetik und den Herausforderungen unserer Demokratie.
- Mit Johannes Aden , Samira Isa Benhane , Kilian Berger , Mareike Buchbinder , Antonina Gruse , Carlos Krieger , Fiona Landolt , Alice Lefebvre , Luca Lauris Leverenz , Anna Luster , Tarik Moussaid , Katharina Salzberger , Carlo Schmitt , Maurizio Siconolfi , Josiane Elodie Siewe , Vasilisa Tovstyga , Noah van Moll , Ivan Vlatković
- Gearbeitet mit Bernadette Heidegger , Shenia Lacher , Irina Sulaver, Mara Widmann , Eckhard Winkhaus