Mi, 20.5.
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Foto: Julian Baumann

MK:

Eurydike und Orpheus

Musiktheater über die Hoffnung auf unsterbliche Liebe
Nach einem Libretto von Robert Bolesto mit Musik von Jan Duszyński

 Schauspielhaus
 Premiere: 26.4.2026
 ca. 2 Stunden 5 Minuten
 Mit Stroboskopeffekt
 Do-Sa: 15-45 €, So-Mi: 10-40 €, unter 30 Jahren jede Platzkategorie: 10 €
 Schauspielhaus
 Premiere: 26.4.2026
 ca. 2 Stunden 5 Minuten
 Mit Stroboskopeffekt
 Do-Sa: 15-45 €, So-Mi: 10-40 €, unter 30 Jahren jede Platzkategorie: 10 €

Man wird ja wohl noch auf Unsterblichkeit hoffen dürfen

Orpheus, dem wohl bekanntesten Sänger der griechischen Antike, gelang es durch die Kunst seines Gesanges, Tiere und Elementarkräfte der Natur zu beherrschen. Doch das Unvermeidliche des menschlichen Schicksals, den Tod der Geliebten, vermochte er nicht abzuwenden. In einer nicht mehr fernen Gegenwart hat sich die Situation nicht grundlegend verändert: Menschen wissen zwar auf die Sekunde genau, wann sie sterben werden, ihr Todesdatum wird täglich auf medizinischer Grundlage aktualisiert. Aber die Unsterblichkeit des geliebten Menschen bleibt der unerfüllte Traum der Menschheit.

Orpheus ist Präsidentin einer Stiftung, die sich für das Einfrieren unheilbar kranker und toter Menschen einsetzt, um sie zu einem Zeitpunkt wieder aufzutauen, an dem das Problem des Todes gelöst sein wird. Ihre Partnerin Eurydike erfährt bei einer morgendlichen Routineuntersuchung, dass sie nur noch sechzig Minuten zu leben hat. Die verbleibende Zeit möchte sie an Orpheus‘ Seite verbringen. Sie weigert sich, sich einfrieren zu lassen.

Mit ihrem elementaren Musiktheater, einer modernen Fortschreibung musikalischer Traditionen von Monteverdi und Gluck, forscht die polnische Regisseurin Anna Smolar nach den Gründen für menschliches Hoffen: Liegt Rettung in der Schönheit und in der emotionalen Berührung oder in der Hoffnung auf eine Technik für die Unsterblichkeit? Und was macht eine unsterbliche Seele mit einem sterblichen Körper? Die beiden ausgezeichneten und hochmusikalischen Nachwuchsschauspielerinnen Annika Neugart und Elisabeth Nittka singen Eurydike und Orpheus – und verkörpern ein Liebespaar der Zukunft.

„Imagine, when a human dies,
the soul misses the body, actually grieves
the loss of its hands and all
they could hold.“

– Andrea Gibson, „Tincture“, 2018

  • Übertitel Yvonne Griesel (SPRACHSPIEL)
  • Übersetzung Übertitel Anna Galt
  • Regiassistenz Hannah Waldow
  • Bühnenbildassistenz Hannah Grimme
  • Kostümbildassistenz Sophie Höper
  • Regie/Musikhospitanz Catalina Bartdorff
  • Bühnenbildhospitanz Johannes Buhrow
  • Inspizienz Barbara Stettner
  • Stimmcoaching Axel Humbert, Eleni-Lydia Stamellou, Andreas Sippel 
  • Künstlerische Produktionsleitung Josh Menges
  • Technische Produktionsleitung Adrian Bette
  • Konstruktion Kilian Klingler
  • Bühnenmeisterin Weronika Patan
  • Bühnenmaschinerie Michael Preusser, Stefan Wickop
  • Stellwerk Diana Dorn
  • Beleuchtung Tankred Friedrich, Parthasarathi Sampath Kumar, Yongwoo Kwon
  • Ton Jonathan Wimer, Katharina Widmaier-Zorn
  • Videotechnik Kai Metzner, Daniel Steigthaler
  • Maske Marisa Schleimer, Elvira Liesenfeld
  • Kostüm Paulina Engelhardtova, Iroha Kaneshiro, Maria Popp, Teresa Winkelmann
  • Requisite Dagmar Nachtmann, Heidemarie Sänger, Wolfgang Staudinger
  • Schreinerei Sebastian Nebe, Stefan Klodt-Bussmann, Michael Buhl, Wolfgang Mechmann, Franz Wallner, Josef Piechatzek, Josef Friesl, Hannes Zippert, Tobias Holland
  • Schlosserei Fritz Würzhuber, Jürgen Goudenhooft
  • Tapeziererei Tobias Herzog, Anja Gebauer, Tim Hagemeyer, Maria Hörger
  • Malsaal Evi Eschenbach, Jeanette Raue, Jasmin Budde, Natalie Knäble, Ingrid Weindl
  • Theaterplastik Maximilian Biek
  • Beleuchtungsstatisterie Nepomuk Siller
  • Speziellen Dank an Paweł Sakowicz für die Mickey-Mouse-Performance im Video
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Julian Baumann

Erfahren Sie mehr über die Produktion, über Kryonik, Transhumanismus und den Traum von der Unsterblichkeit, und bekommen Sie einen ersten Einblick in die Musik von Jan Duszyński!

So entstand ein Teil des Bühnenbildes von "Eurydike und Orpheus".

Pressestimmen

„Verblüffend und betörend, wie geschmeidig die beiden jungen Schauspielerinnen ihre Stimmen bei glasklarer Artikulation durch die atonalen Skalen von Duszyński Partitur schicken.“

nachtkritik.de • 27.4.26

„Neugart singt, als würde sie reden, in vielen Farben und Modulationen. (…) als hätte Kate Bush zusammen mit The XX Musik aufgenommen und dabei Neue Musik und Radiohead gleichzeitig gehört. Also wie? Toll!“

Süddeutsche Zeitung • 28.4.26

„Duszynskis extrem filmisch anmutende Musik ist anfangs kaum mehr als ein Dumpfes Brummen oder Grollen, ehe die Dissonanzen immer raumgreifender werden und bis zum Finale noch Bläser, Synthesizer und Schlagwerk dazukommen“

Münchner Merkur • 28.4.26

Termine & Tickets

  • Mi 20.5. 20:00 – 22:05

    Einführung ab 19:30

    Zweitaufführungs-Abo
  • Mi 3.6. 20:00 – 22:05
  • Mo 15.6. 20:00 – 22:05

    Einführung ab 19:30

    Mitmachen Für TUM-Studierende 5€ Montags-Abo
  • So 21.6. 20:00 – 22:05

    Einführung ab 19:30

  • Di 30.6. 20:00 – 22:05

    Einführung ab 19:30

    Dienstags-Abo
  • Mi 15.7. 20:00 – 22:05
    Mittwochs-Abo
    Im VVK ab 1.6.
  • Do 23.7. 20:00 – 22:05
    Donnerstags-Abo
    Im VVK ab 1.6.
Eurydike und Orpheus
  • Schauspielhaus
  • Premiere: 26.4.2026
  • ca. 2 Stunden 5 Minuten
  • Mit Stroboskopeffekt
  • Do-Sa: 15-45 €, So-Mi: 10-40 €, unter 30 Jahren jede Platzkategorie: 10 €