- Termine
- Login
- Profil
-
Dein Warenkorb (0)
- English
- Leichte Sprache
- Termine
- Login
- Profil
-
Dein Warenkorb (0)
- English
- Leichte Sprache
Musiktheater über die Hoffnung auf unsterbliche Liebe
Nach einem Libretto von Robert Bolesto mit Musik von Jan Duszyński
Man wird ja wohl noch auf Unsterblichkeit hoffen dürfen
Orpheus, dem wohl bekanntesten Sänger der griechischen Antike, gelang es durch die Kunst seines Gesanges, Tiere und Elementarkräfte der Natur zu beherrschen. Doch das Unvermeidliche des menschlichen Schicksals, den Tod der Geliebten, vermochte er nicht abzuwenden. In einer nicht mehr fernen Gegenwart hat sich die Situation nicht grundlegend verändert: Menschen wissen zwar auf die Sekunde genau, wann sie sterben werden, ihr Todesdatum wird täglich auf medizinischer Grundlage aktualisiert. Aber die Unsterblichkeit des geliebten Menschen bleibt der unerfüllte Traum der Menschheit.
Orpheus ist Präsidentin einer Stiftung, die sich für das Einfrieren unheilbar kranker und toter Menschen einsetzt, um sie zu einem Zeitpunkt wieder aufzutauen, an dem das Problem des Todes gelöst sein wird. Ihre Partnerin Eurydike erfährt bei einer morgendlichen Routineuntersuchung, dass sie nur noch sechzig Minuten zu leben hat. Die verbleibende Zeit möchte sie an Orpheus‘ Seite verbringen. Sie weigert sich, sich einfrieren zu lassen.
Mit ihrem elementaren Musiktheater, einer modernen Fortschreibung musikalischer Traditionen von Monteverdi und Gluck, forscht die polnische Regisseurin Anna Smolar nach den Gründen für menschliches Hoffen: Liegt Rettung in der Schönheit und in der emotionalen Berührung oder in der Hoffnung auf eine Technik für die Unsterblichkeit? Und was macht eine unsterbliche Seele mit einem sterblichen Körper? Die beiden ausgezeichneten und hochmusikalischen Nachwuchsschauspielerinnen Annika Neugart und Elisabeth Nittka singen Eurydike und Orpheus – und verkörpern ein Liebespaar der Zukunft.
„Imagine, when a human dies,
the soul misses the body, actually grieves
the loss of its hands and all
they could hold.“
– Andrea Gibson, „Tincture“, 2018
- Mit André Benndorff, Franziska Hartmann, Annika Neugart, Elisabeth Nittka, Enes Şahin, Konstantin Schumann, Anja Signitzer
- Regie Anna Smolar
- Bühne & Kostüme Anna Met
- Komposition Jan Duszyński
- Libretto Robert Bolesto
- Video Design Johanna Seggelke
- Choreographie Paweł Sakowicz
- Korrepetitorin Weronika Krówka
- Licht Design Christian Schweig
- Übersetzung Libretto Andreas Volk
- Dramaturgie Viola Hasselberg, Robert Bolesto
- Ton Jonathan Wimer, Katharina Widmaier-Zorn
- Videotechnik Kai Metzner, Daniel Steigthaler
- Maske Marisa Schleimer, Elvira Liesenfeld
- Regiassistenz Hannah Waldow
- Bühnenbildassistenz Hannah Grimme
- Kostümassistenz Sophie Höper
- Regiehospitanz Catalina Bartdorff
- Bühnenbildhospitanz Johannes Buhrow
- Inspizienz Barbara Stettner
- Soufflage Jutta Ina Masurath
- Künstlerische Produktionsleitung Josh Menges
- Technische Produktionsleitung Adrian Bette
- Bühnenmeisterin Weronika Patan
Termine & Tickets
-
Offene Probe „Eurydike und Orpheus“Mi 22.4. 19:00Mitmachen
-
Eurydike und OrpheusSo 26.4. 19:00Premiere Premierenabo
-
Eurydike und OrpheusMi 20.5. 20:00
Einführung ab 19:30
Zweitaufführungs-Abo -
Eurydike und OrpheusMi 3.6. 20:00
-
Eurydike und OrpheusMo 15.6. 20:00Für TUM-Studierende 5€ Montags-Abo
-
Eurydike und OrpheusDi 30.6. 20:00Dienstags-Abo
-
Eurydike und OrpheusMi 15.7. 20:00Mittwochs-Abo
-
Eurydike und OrpheusDo 23.7. 20:00Donnerstags-Abo
- Schauspielhaus
- Premiere: 26.4.2026
- Do-Sa: 15-45 €, So-Mi: 10-40 €, unter 30 Jahren jede Platzkategorie: 10 €