Foto: Judith Buss

MK:

Wokey Wokey

Eine Behind-the-scenes-Satire über die Verfilmung eines Weltbestsellers
Von Nora Abdel-Maksoud

 Schauspielhaus
 Uraufführung
 Premiere: 27.3.2026
 1 Stunde 30 Minuten
 Mit englischen Übertiteln
 Do-Sa: 15-45 €, So-Mi: 10-40 €, unter 30 Jahren jede Platzkategorie: 10 €
 Schauspielhaus
 Uraufführung
 Premiere: 27.3.2026
 1 Stunde 30 Minuten
 Mit englischen Übertiteln
 Do-Sa: 15-45 €, So-Mi: 10-40 €, unter 30 Jahren jede Platzkategorie: 10 €

Ein steiler Ritt auf der Backlash-Welle

Kulturkämpfe sind Kassenschlager. Nicht nur ideologisch. Es liegt also nahe, dass sich Filmregisseurin Gordon dem vermeintlichen Tugendterror woker Minderheiten widmet. Mit ihrer nicht un-überspanntem Filmcrew wagt sie sich an eine Neuverfilmung von George Orwells Klassiker „1984“: Ein dystopischer Weltbestseller über eine totalitäre Gesellschaft und einen verunsicherten Helden, der gegen Denk- und Sprechverbote kämpft, gegen Überwachung, Neusprech und Gedankenpolizei.

Mit „The Sequel“ veröffentlichte die Autorin und Regisseurin Nora Abdel-Maksoud im Jahr 2018 eine scharfe Analyse des Diskurses um Political Correctness und Identitätspolitik. Doch das war lange vor dem Genderverbot an deutschen Behörden und dem Antidiversitätskurs in den USA.

Nach den mehrfach ausgezeichneten Theaterstücken „Jeeps“ und „Doping“, die als Auftragswerke an den Münchner Kammerspielen entstanden sind, prüft Nora Abdel-Maksoud rechte Diskursstrategien auf ihr komödiantisches Potenzial und katapultiert in „Wokey Wokey“ ein überfordertes Filmteam mitten hinein in die Debatten unserer Zeit.

„Ich bin in Teilen für die Menschenrechte. Ich meine nur, dass Maximalforderungen niemanden weiterbringen.“

(Birgit, Schauspielerin 1984)

Ein Auftragswerk der Münchner Kammerspiele
  • Regieassistenz Constanze Nogueira Negwer
  • Bühnenbildassistenz Stella Brauer
  • Kostümassistenz Pauline Heitmann
  • Inspizienz Julia Edelmann
  • Soufflage Daphne Chatzopoulos
  • Regiehospitanz Carla von Braha
  • Bühnenbildhospitanz Marlene Schmid
  • Kostümhospitanz Leonie Krüger
  • Übersetzung Übertitel Anna Galt
  • Übertitelung Yvonne Griesel (SPRACHSPIEL)
  • Künstlerische Produktionsleitung Victoria Fischer
  • Technische Produktionsleitung Adrian Bette, Valentin Lang
  • Bühnenmeister Josef Hofmann
  • Bühnenmaschinerie Michael Preusser, Nikos Leeb
  • Beleuchtung Sebastien Lachenmaier, Louis Nickel, Wolfgang Wiefarn
  • Stellwerk Christian Mahrla
  • Ton Johann Jürgen Koch, Paolo Mariangeli, Ulrich Treutwein
  • Requisite Anette Schultheiss, Sabine Schutzbach
  • Maske Caroline Montfort, Steffen Roßmanith
  • Kostüm Arite Pissang, Fabiola Maria Schiavulli
  • Schreinerei Hannes Bickelbacher, Ellen Bosse, Josef Friesl, Clemens Künneth, Freya Mueller, Sebastian Nebe, Josef Piechatzek, Franz Wallner, Hannes Zippert
  • Schlosserei Jürgen Goudenhooft, Fritz Würzhuber
  • Tapeziererei Anja Gebauer, Tim Hagemeyer, Tobias Herzog, Maria Hörger
  • Malsaal Jasmin Budde, Evi Eschenbach, Natalie Knäble, Jeanette Raue, Ingrid Weindl
  • Theaterplastik Maximilian Biek
  • Aufführungsrechte schaefersphilippen, Theater und Medien GbR, Köln
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Judith Buss
Mehr erfahren

Erfahren Sie mehr über den Begriff „woke“, die Hintergründe der Produktion und George Orwells „1984“!

28.4.
TUM Special „Wokey Wokey“

Vorstellungsbesuch und Behind the Scenes

21.5. Habibi Kiosk
Jour Fixe „Wokey Wokey“ für Lehrkräfte

Gemeinsamer Vorstellungsbesuch und anschließendes Gespräch mit Thomas Ritter und Gästen im Habibi Kiosk

Pressestimmen

„Gekonnt bricht die Autorin, die wieder selbst Regie führt, in dieser Inszenierung mit Genregrenzen und realisiert einen Low-Budget-Filmdreh auf der Theaterbühne – samt wunderbaren Standbildern, Split Screen und Slow Motion.“

nachtkritik.de • 28.3.26

„Es ist ein Theaterabend, dessen Wucht einen in den Sessel drückt wie ein schnell geschnittener Kinofilm, und das ist er ja in gewisser Weise auch.“

Süddeutsche Zeitung • 29.3.26

„Das ist eine High-Speed Komödie, hohe Pointen Dichte, Pointen von Klug bis Clever bis absolut Klamaukig, rasend, komisch, rasant inszeniert, eine helle Freude.“

Deutschlandfunk Fazit • 27.3.26

„Der Clou bei Abdel-Maksoud ist, dass das Entscheidende im Bildausschnitt liegt. Immer wieder verschiebt sich der Rahmen des bunt geleuchteten Bühnenkastens (Bühne Moïra Gilliéron), lässt ein und dieselbe Szene nochmal in neuem Zusammenhang erscheinen.“

 

Welt • 6.4.26

„Nora Abdel-Maksoud hat nicht nur ein Händchen für bitteren Witz, sondern auch für exaktes Timing, Tempo und die perfekte Besetzung. Neben Eva Bay, Stefan Merki und Vincent Redetzki, die schon in mehreren ihrer Stücke zu sehen waren, brillieren hier Maren Solty und Johanna Eiworth.“

Die deutsche Bühne • 28.3.26

„Es folgt Szene auf Szene, Witz auf Aberwitz, und so atemlos fordernd dieser Abend ist- irgendwann ist man mit dem Ensemble gemeinsam im Flow. Und ahnt, dass auch diese Inszenierung von Nora Abdel-Maksoud ein Hit werden wird.“

 

Abendzeitung • 30.3.26

„Und zum anderen dürfen fünf Schauspieler, die den Dreh raushaben, darunter Johanna Eiworth und Stefan Merki, auf höchstem Niveau drauflos chargieren(…)“

Münchner Merkur • 30.3.26

Termine & Tickets

  • Di 28.4. 20:00 – 21:30

    Anschl. Publikumsgespräch

    Dienstags-Abo Für TUM-Studierende 5€
  • Mo 11.5. 20:00 – 21:30
    Montags-Abo
  • Do 21.5. 20:00 – 21:30

    Einführung ab 19:30

  • So 7.6. 19:00 – 20:30
    Sonntags-Abo
  • Do 18.6. 20:00 – 21:30
    Donnerstags-Abo
    Im VVK ab 4.5.
Wokey Wokey
  • Schauspielhaus
  • Uraufführung
  • Premiere: 27.3.2026
  • 1 Stunde 30 Minuten
  • Mit englischen Übertiteln
  • Do-Sa: 15-45 €, So-Mi: 10-40 €, unter 30 Jahren jede Platzkategorie: 10 €