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Eine Behind-the-scenes-Satire über die Verfilmung eines Weltbestsellers
Von Nora Abdel-Maksoud
Ein steiler Ritt auf der Backlash-Welle
Kulturkämpfe sind Kassenschlager. Nicht nur ideologisch. Es liegt also nahe, dass sich Filmregisseurin Gordon dem vermeintlichen Tugendterror woker Minderheiten widmet. Mit ihrer nicht un-überspanntem Filmcrew wagt sie sich an eine Neuverfilmung von George Orwells Klassiker „1984“: Ein dystopischer Weltbestseller über eine totalitäre Gesellschaft und einen verunsicherten Helden, der gegen Denk- und Sprechverbote kämpft, gegen Überwachung, Neusprech und Gedankenpolizei.
Mit „The Sequel“ veröffentlichte die Autorin und Regisseurin Nora Abdel-Maksoud im Jahr 2018 eine scharfe Analyse des Diskurses um Political Correctness und Identitätspolitik. Doch das war lange vor dem Genderverbot an deutschen Behörden und dem Antidiversitätskurs in den USA.
Nach den mehrfach ausgezeichneten Theaterstücken „Jeeps“ und „Doping“, die als Auftragswerke an den Münchner Kammerspielen entstanden sind, prüft Nora Abdel-Maksoud rechte Diskursstrategien auf ihr komödiantisches Potenzial und katapultiert in „Wokey Wokey“ ein überfordertes Filmteam mitten hinein in die Debatten unserer Zeit.
„Ich bin in Teilen für die Menschenrechte. Ich meine nur, dass Maximalforderungen niemanden weiterbringen.“
(Birgit, Schauspielerin 1984)
- Mit Eva Bay, Johanna Eiworth, Stefan Merki, Vincent Redetzki, Maren Solty
- Statisterie André Schwarz
- Regie Nora Abdel-Maksoud
- Bühne Moïra Gilliéron
- Kostüm Katharina Faltner
- Musik Enik
- Licht Design Maximilian Kraußmüller
- Choreographie Johanna Lemke
- Dramaturgie Nora Haakh, Anna Laner
- Künstlerische Mitarbeit Eva Bay
- Regieassistenz Constanze Nogueira Negwer
- Bühnenbildassistenz Stella Brauer
- Kostümassistenz Pauline Heitmann
- Inspizienz Julia Edelmann
- Soufflage Daphne Chatzopoulos
- Regiehospitanz Carla von Braha
- Bühnenbildhospitanz Marlene Schmid
- Kostümhospitanz Leonie Krüger
- Übersetzung Übertitel Anna Galt
- Übertitelung Yvonne Griesel (SPRACHSPIEL)
- Künstlerische Produktionsleitung Victoria Fischer
- Technische Produktionsleitung Adrian Bette, Valentin Lang
- Bühnenmeister Josef Hofmann
- Bühnenmaschinerie Michael Preusser, Nikos Leeb
- Beleuchtung Sebastien Lachenmaier, Louis Nickel, Wolfgang Wiefarn
- Stellwerk Christian Mahrla
- Ton Johann Jürgen Koch, Paolo Mariangeli, Ulrich Treutwein
- Requisite Anette Schultheiss, Sabine Schutzbach
- Maske Caroline Montfort, Steffen Roßmanith
- Kostüm Arite Pissang, Fabiola Maria Schiavulli
- Schreinerei Hannes Bickelbacher, Ellen Bosse, Josef Friesl, Clemens Künneth, Freya Mueller, Sebastian Nebe, Josef Piechatzek, Franz Wallner, Hannes Zippert
- Schlosserei Jürgen Goudenhooft, Fritz Würzhuber
- Tapeziererei Anja Gebauer, Tim Hagemeyer, Tobias Herzog, Maria Hörger
- Malsaal Jasmin Budde, Evi Eschenbach, Natalie Knäble, Jeanette Raue, Ingrid Weindl
- Theaterplastik Maximilian Biek
- Aufführungsrechte schaefersphilippen, Theater und Medien GbR, Köln
Pressestimmen
„Und zum anderen dürfen fünf Schauspieler, die den Dreh raushaben, darunter Johanna Eiworth und Stefan Merki, auf höchstem Niveau drauflos chargieren(…)“
Termine & Tickets
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Di 28.4. 20:00 – 21:30
Anschl. Publikumsgespräch
Dienstags-Abo Für TUM-Studierende 5€ -
Mo 11.5. 20:00 – 21:30Montags-Abo
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Do 21.5. 20:00 – 21:30
Einführung ab 19:30
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So 7.6. 19:00 – 20:30Sonntags-Abo
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Do 18.6. 20:00 – 21:30Donnerstags-Abo
- Schauspielhaus
- Uraufführung
- Premiere: 27.3.2026
- 1 Stunde 30 Minuten
- Mit englischen Übertiteln
- Do-Sa: 15-45 €, So-Mi: 10-40 €, unter 30 Jahren jede Platzkategorie: 10 €