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Nach dem Roman von Michail Bulgakow
In einer Übersetzung von Alexandra Berlina
Glauben Sie wenigstens an den Teufel! — „Mit seinem überbordenden Roman übte Michail Bulgakow künstlerisch Widerstand gegen die stalinistische Zensur. Jette Steckel greift seine opulenten Bilderwelten auf und schafft eine Ode an die Macht der Kunst.“ (nachtkritik.de)
Wie kommt das Böse in die Welt? Jedenfalls geht der Teufel um in der Stadt. Zusammen mit seinen zwei Gehilfen – einer von ihnen in Gestalt eines Riesenkaters – wirbelt er die Metropole, das Moskau der dreißiger Jahre, gehörig durcheinander. Das diabolische Trio entlarvt korrupte Gier, Verrat und Heuchelei. Verschont werden nur Margarita und ihr Geliebter, der Meister, Autor eines verbotenen Romans.
Michail Bulgakow, 1891 in Kyiv geboren, starb 1940 in Moskau, wo er seit 1928, unter stalinistischer Repression und Zensur „zum Schweigen verdammt“, ohne Aussicht auf Veröffentlichung an seinem Roman schrieb. Ein Schriftsteller in Isolation imaginiert sich in seiner Ohnmacht sprachmächtig einen Teufel, der die Verhältnisse eines autokratischen Systems zum Tanzen bringt. Als „Meister und Margarita“ dann postum 1966 erschien, wurde der Roman Kult: viele lernten ihn auswendig, die zensierten Stellen kursierten im Untergrund.
„Meister und Margarita“, dieser realphantastische Roman, ist ein Labyrinth, in das man hinein-, aber nur schwer wieder hinausfindet, ist Rausch und Anarchie, ist finster und komisch, ergreifend, verwirrend und erhellend. Als größte aller Sünden auf der Welt benennt er: die Feigheit.
Jette Steckel, die nach den „Vaterlosen“ zuletzt „Mephisto“ auf die Bühne der Kammerspiele gebracht hat (beide eingeladen zum Berliner Theatertreffen), inszeniert mit „Meister und Margarita“ erneut einen großen, politischen Stoff.
„Gewiss, der Mensch ist sterblich, aber das wäre halb so schlimm. Das Schlimme ist: Er ist ganz unvermittelt sterblich. Das ist des Pudels Kern! Der Mensch kann noch nicht mal sagen, was er am selben Abend macht.“
– aus „Meister und Margarita“
- Mit Erwin Aljukić, Elias Krischke, Christian Löber, Linda Pöppel, Wiebke Puls, Thomas Schmauser, Edmund Telgenkämper, Martin Weigel
- Komparserie Maryna Adamenko , Henning Grimpe , Leonie Menzel, Dalia Parisi Stix, Alvaro Rentz, Sara Wobido
- Regie Jette Steckel
- Bühne Florian Lösche
- Kostüme Pauline Hüners
- Musik Mark Badur
- Videodesign Zaza Rusadze
- Choreografie Dustin Klein
- Lichtdesign Maximilian Kraußmüller
- Dramaturgie & Fassung Emilia Heinrich
- Fassung Jette Steckel
- Dramaturgie Julia Lochte
- Übertitelung Yvonne Griesel (SPRACHSPIEL)
- Übersetzung Übertitel Anna Galt
- Regiassistenz Jakob Elija Seeberger
- Bühnenbildassistenz Hans Werner
- Kostümassistenz Jacqueline Elaine Koch
- Teamassistenz Lucas-Lionel Jäkel
- Inspizienz Barbara Stettner
- Soufflage Verena Rendtorff
- Regiehospitanz Laura König-Svetozarova
- Bühnenbildhospitanz Lucia Hecke, Hannes Meck
- Kostümhospitanz Mira Bieber, Tabea Helena Tatge
- Dramaturgiehospitanz Sophia Fanelli
- Beratung Hypnose Thimon von Berlepsch
- Künstlerische Produktionsleitung Zora Luhnau
- Technische Produktionsleitung Jonas Pim Simon
- Bühnenmeister Thomas Graml
- Bühnenmaschinerie Stefan Egger, Florian Obermeier
- Stellwerk Diana Dorn
- Beleuchtung Felix Adams, Parthasarathi Sampath Kumar, Mirko Mayrold Neubauer, Daniel Prütz
- Ton Korbinian Wegler, Katharina Widmaier-Zorn
- Videotechnik Jens Baßfeld, Daniel Steigthaler, Dirk Windloff
- Maske Raimund Richar-Vetter, Sofie Reindl-Grüger, Sylvia Janka, Thomas Opatz
- Kostüm Bernd Canavan, Marija Ružić, Jessica Watermann, Nico Vanni
- Requisite Anette Schultheiss, Sabine Schutzbach, Julia Molloy
- Schreinerei Josef Friesl, Josef Piechatzek, Michael Buhl, Stefan Klodt-Bussmann, Hannes Zippert, Hannes Bickelbacher, Freya Mueller, Franz Wallner
- Schlosserei Fritz Würzhuber, Jürgen Goudenhooft
- Tapeziererei Tobias Herzog, Anja Gebauer, Maria Hörger, Tim Hagemeyer
- Malsaal Evi Eschenbach, Jeanette Raue, Jasmin Budde, Natalie Knäble, Ingrid Weindl
- Aufführungsrechte Anaconda Verlag in der Penguin Random House Verlagsgruppe GmbH, München
Pressestimmen
„Mein Gott, wie teuflisch gut ist dieses Ensemble?“
Termine & Tickets
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Mo 18.5. 19:00 – 23:10
Einführung ab 18:30
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Fr 22.5. 19:00 – 23:10
Einführung ab 18:30
Freitags-Abo -
Fr 29.5. 19:00 – 23:10
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Mi 10.6. 19:00Mittwochs-Abo
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So 14.6. 16:00Sonntagnachmittag-Abo
- Schauspielhaus
- Premiere: 6.3.2026
- ca. 4 Stunden 10 Minuten inkl. Pause
- Mit englischen Übertiteln
- Do-Sa: 15-45 €, So-Mi: 10-40 €, unter 30 Jahren jede Platzkategorie: 10 €