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Janina Ruthenkolk
MK:

Schule macht Erinnerung

Wie wir wurden, was wir sind. Ein Festival zur Erinnerung, Forschung und Zukunftsbildung im Schultheater
11. – 14. Juni 2026

 

Schule macht Erinnerung

Wie wird Geschichte zur Zukunft? Vom 11. bis 14. Juni 2026 verwandelt sich die Therese-Giehse-Halle in ein Labor für experimentelles Schultheater, das historische Spurensuche in mutige und kreative Ausdrucksformen übersetzt.

In Zeiten gesellschaftlicher Umbrüche suchen fünf Schultheater-Gruppen und die Münchner Kammerspiele nach den Spuren der Vergangenheit in der Gegenwart. Das Festival nutzt zudem das Schauburg Labor in Ramersdorf für intensive Workshopphasen und bietet Nachbesprechungen und offene Angebote für spontane Vernetzung und kreative Experimente. Ein „Basislager“ auf einer Probenbühne dient dabei als zentraler Ort für den Austausch zwischen allen Beteiligten.

Die beteiligten Ensembles beleuchten dabei vielfältige Facetten: von individuellen Biografien über den jugendlichen Widerstand bis hin zur Untersuchung von Machtmechanismen und Identitätsfragen. In der Gesamtschau aller Stücke verbinden sich Tanz, Performance und dokumentarisches Theater zu einer vielstimmigen Antwort auf die Herausforderungen unserer Zeit. Jedes Projekt trägt dazu bei, Geschichte nicht als abgeschlossenes Ereignis, sondern als lebendigen Auftrag zu begreifen. So entsteht ein gemeinschaftlicher Ort, an dem aus historischer Last mutige Visionen für ein inklusives „Wir“ wachsen – aktiv, forschend und zutiefst menschlich.

MK:

Festivalleitung

Elke Bauer (Münchner Kammerspiele, Künstlerische Bildung), Lara Frisch und Thomas Ritter (Blickwechsel Theaterwerkstatt), Martin Valdés-Stauber (Theatermacher in München und Berlin)

Gefördert vom Freistaat Bayern, vertreten durch das Bayerische Staatsministerium für Unterricht und Kultus.