MK:

Spielzeit 26/27

Alles ist wirklicher, wenn man zusammen ist.

Spielzeit 26/27
Premieren
21.9. Premiere 23.9. + 8
Danton

I’m planning to dance to your revolution • Eine revolutionäre Spurensuche • nach Georg Büchner • von Post Paradies und Ensemble

14.10. Premiere 16.10. + 4
(Münchner) Verkehr

Man wird schneller vergessen, als man denkt. (Valeska Gert) • Eine choreografische Versuchsanordnung nach Valeska Gert

13.10. Premiere 17.10. + 9
Jugend ohne Gott

Infizier dich mit Wahrheit! • Eine Jugend im Zeitalter der Fische • nach dem Roman von Ödön von Horváth • mit Szenen von Anne Habermehl

Premiere 13.11.
Schubert in Paradise

Lass die Tränen stürzen • Eine musikalische Reise in die Nacht • von und mit Katharina Bach, Jelena Kuljić, Lucy Wilke und bitchboy

Premiere 11.12. 14.12. + 7 UA
The truest True Crime

Weil das kein privates Geheimnis ist • Eine Geschichte vom Überleben • von Anne Jelena Schulte

Premiere 19.12. UA
Limina

Humanistische Perspektiven auf eine posthumane Welt • Eine romantische Reise durch Zeiten und Realitäten

Premiere 23.1.2027 28.1.2027 + 6
Die Rosenkriege

No Kings! • Eine Tetralogie der Macht nach den Königsdramen von William Shakespeare

Premiere 13.2.2027 Otto Falckenberg Schule
Anarchie in Bayern

A Anarchie? Des is, wenn ois anders is! (Rainer Werner Fassbinder) • Eine Science-Fiction • von Rainer Werner Fassbinder • Jahrgangsinszenierung der Otto Falckenberg Schule

Premiere 27.2.2027 4.3.2027 + 6 UA Neue Zeit, Neue Dramatik
heaven will come

Wie geht das – die Welt reparieren? Und will die das überhaupt? • Ein Stück Familienhorror mit Datenresten • von Thomas Köck

Premiere 12.3.2027 UA Neue Zeit, Neue Dramatik
Eis

Vom Verschwinden und Heimsuchen • Ein schmelzender Spuk von Manuela Infante

Premiere 10.4.2027 13.4.2027 + 7
Eine neue Inszenierung

Theater machen ist wie Träume teilen. (Jette Steckel)

Premiere 5.5.2027 10.6.2027 + 2 UA
Haifischdisko (AT)

Love to love you baby

Becoming Data

Die Geburt des neuen Menschen • Ein künstlerisches Datenexperiment der Gruppe Laokoon

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Schon ab 9 Euro pro Theaterbesuch – jetzt informieren!
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100 Jahre Kammerspiele auf der Maximilianstraße

1926 zogen die Münchner Kammerspiele von der Augustenstraße ins Schauspielhaus an der Maximilianstraße. Die Kammerspiele waren ein von Münchner*innen gegründetes Privattheater, das als wichtigste impulsgebende Bühne außerhalb Berlins galt. Der Umzug war getragen von dem Glauben, dass zeitgenössisches und innovatives Theater mitten in die Stadt gehört. 2026 jährt sich der Umzug der Kammerspiele ins Schauspielhaus an der Maximilianstraße zum 100. Mal.

Das Schauspielhaus ist eines der am besten erhaltenen Jugendstiltheater in Deutschland. Es erzeugt eine besondere, intime Nähe zwischen Bühne und Publikum – und ist bis heute das Herzstück der MK.

Wie wurden die Kammerspiele von einem Privattheater mit jüdischer Gründungsgeschichte das Theater der Stadt München? Welche verborgenen Geschichten stecken in den verspielten und fantasievollen Formen der Jugendstil-Ornamente? Was feiern wir 2026?

In der Spielzeit 2026/27 gehen wir auf die Suche nach verdrängten und unsichtbar gemachten Geschichten. Feministische Stimmen ziehen sich durch das Programm der gesamten Spielzeit; wir fragen, wie KI unsere Wahrnehmung und unsere Körper verändert und lassen die Münchner Disko-Bewegung wieder aufleben! Vor allem aber wollen wir mit Ihnen Theater als Kunstform und als Begegnungsort feiern, für all die Möglichkeiten, die es bereithält.

Auf die nächsten 100 Jahre!

24.10.
100 Jahre & 1 Nacht: Einzugsparty mit den Geistern der Geschichte

Open (Schauspiel)House die ganze Nacht! • Dance-Performance, Drag Show, Karaoke, Musik und TAM TAMs lange Nacht der Luziden Träume

8.10. 9.10.
Revisiting Kammerspiele

Tagung zu Theater, deutsch-jüdischer Geschichte und NS-Erbe

24.9. Musik
JCOM x Doron Rabinovici: Die Gegenwart der Vergangenheit

Konzert und szenische Lesung

26.9. Musik
Pussy Riot: Riot Days

Stühle raus aus dem Schauspielhaus: Punk, Performance und Protest!

24.10. Habibi Kiosk
Was die Wände erzählen
100 Jahre, 100 Leben

Durational Performance

Premiere 15.10. 16.10. Werkraum
Oft wollte ich weglaufen, nie habe ich es getan.

Weiter, leben! • Szenische Lesung mit Texten und biografischen Zeugnissen von Grete Weil

Geöffnete Buchseiten mit einer schwarz-weißen Illustration auf der linken Seite und dem Titel 'Georg Büchner Dantons Tod' auf der rechten Seite.
23.10. 24.10.
Campus #30 „Danton“

„Dantons Tod“ an den Kammerspielen über drei politische Systeme hinweg • Danton remixed, Kammerspiele revisited

Hier lesen

Lizzy Timmers & Henrike Commichau (Post Paradies), Marie Schleef & Felicitas Brucker sprechen mit den Dramaturginnen Viola Hasselberg & Theresa Schlesinger über ihre Eröffnungsinszenierungen

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Die Kammerspiele

Ein Gedicht von Johanna Kappauf

100 Jahre was für eine Zahl –
ein altes, schönes Gebäude mit viel Farben,
aber durch den Jugendstil sieht es noch frisch aus.

Es hat keine Ecken und Kanten,
es gibt keine Gerade,
alles hat irgendwie eine Kurve,
das ist das Besondere.

Ich gehe jeden Morgen an der Maximilianstraße
entlang zur Arbeit
und denk mir so oft: was für eine teure Gegend,
geh immer an den teuren Boutiquen vorbei.

So viele bekannte Schauspieler haben schon
gespielt hier,
wie zum Beispiel Therese Giehse, Max Schreck.
Hier darf ich auf der Bühne stehen im
Schauspielhaus,
in den Kammerspielen.

Sie haben immer schon einen guten Ruf,
aber es gab auch Zeiten, wo es ihnen
nicht so gut ging,
wo die Nazis und Hitler an die Macht kamen,
Leute wurden vertrieben oder gekündigt.
Diese Themen sind total wichtig, die dürfen wir
nicht vergessen.
Heute sind die Kammerspiele (immer noch) ein
politisch poetisches Theater, das sich mit den
aktuellen Themen beschäftigt.

Viele wollen im Theater nur die schönen
Geschichten
hören und sehen,
weil man schöne Erinnerungen teilt und es schon
genug Probleme gibt.

Manchmal will man alles vergessen.
Auch das Vergangene ist wichtig.

Ich bin gerne an den Münchner Kammerspielen,
ich liebe das Haus
und die Leute, die tollen Begegnungen.
Freue mich auf jede Produktion, die ich
hier machen darf.

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Patriarchat Verlernen!

Themenschwerpunkt zu sexualisierter Gewalt und Machtmissbrauch

November 2026 – Januar 2027

Anlässlich der Premiere von „The truest True crime“ (11.12.2026) sowie den Repertoire-Produktionen „Mein kleines Prachttier“ und „Fräulein Else“ sprechen Künstlerinnen, Aktivistinnen, Juristinnen und Journalistinnen in den Münchner Kammerspielen über das systemische Versagen von Medien, Justiz und Politik angesichts einer Gesellschaft, in der sexualisierte Gewalt eine strukturelle Realität ist.

Wie können die Opfer sprechen, ohne stigmatisiert zu werden? Kann ihnen Gerechtigkeit widerfahren, kann es juristische Fortschritte geben? Wie können wir solidarisch handeln, Freiräume verteidigen? Prominente Autorinnen wie Manon Garcia (angefragt), Journalistinnen wie Annette Rammelsberger (Süddeutsche Zeitung), die Podcasterinnen von „Justizias Töchter“, Künstlerinnen wie Julia Riedler, Leonie Böhm oder Anne Jelena Schulte sowie Musikerinnen, unter anderem Zooey Agro und Lena Geue gestalten im Schauspielhaus und i Werkraum zwischen Mitte November und Mitte Januar 2027 verschiedene Formate zum Themenschwerpunkt.

Der Schwerpunkt setzt sich im Habibi Kiosk fort: Bei Ausstellungen, Diskussionsabenden und Performances fragen Künstler*innen nach den Bildern, Erzählungen und Machtstrukturen, die Wahrnehmung formen – zwischen Deep Fake, visueller Propaganda, fragiler Männlichkeit und der Einschreibung von Gewalt in weibliche Körper.

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Neue Realitäten – wie KI unser Leben formt

Im Sommer 2027 setzen wir uns mit unserer Online-Identität, mit der eigenen Berechenbarkeit (predictability) auseinander. Wir leben längst in einer neuen Zeit, türmen Datenreste aufeinander, werden ausgelesen und umgeschrieben. Unser digitales Ich geistert unkontrolliert durch Apps, Chatbots, personalisierte Werbung und trainiert pausenlos verschiedenste KI-Modelle. In der Unendlichkeit des Datenverkehrs verlieren wir unsere Spuren. Was macht eine humane Identität eigentlich noch aus? Wer oder was ist dieses Ich, das sich von meiner physischen Präsenz abgespalten hat?

Überholen uns die Möglichkeiten der Künstlichen Intelligenz? Wie gestalten sie unser Leben, unsere Entscheidungen? Wo gibt man getrost Verantwortung an einen Wahrscheinlichkeitsrechner ab?

Das Programm umfasst Workshops, Lectures und Aufführungen unserer Produktionen „Limina“, „heaven will come“ und „Eurydike und Orpheus“. Außerdem widmet sich das musikalische Jugendprojekt „Operation Operette!“ mit dem Jewish Chamber Orchestra Munich der Frage, was bleibt, wenn die Algorithmen schweigen und die preisgekrönte Zusammenarbeit der Münchner Symphoniker und der Münchner Kammerspiele geht in die dritte Runde. Im Zusammenspiel von KI, Orchester, Komposition und unserem inklusiven Ensemble betreten wir neues musikalisches Terrain und laden ein zum Crip Time Concert „Masters of Inclusion 3“.

Weiter im Spielplan

Neue Zeit, Neue Dramatik
Lange Nacht der Neuen Dramatik 2027
Neue Zeit, Neue Dramatik
Playlist 2027

Die Autor*innenwerkstatt für Schauspiel und Oper

MK forscht
Premiere 15.10. 16.10. Werkraum
Oft wollte ich weglaufen, nie habe ich es getan.

Weiter, leben! • Szenische Lesung mit Texten und biografischen Zeugnissen von Grete Weil

20.11. Werkraum
Rabbithole

Ein Triptychon zum NS-Unrecht von Martin Valdés-Stauber

Premiere 15.1.2027 Werkraum
Cosmo

Eine performative Sprechoper von Christiane Huber & Ictus Ensemble

Premiere 19.3.2027 Werkraum
Resistories (AT)

Ein neues Stück von Dîlan Z. Çapan

Stehendes Publikum im Schauspielhaus während eines Konzertes.
MK forscht
22.10. Musik
WEIRD & EERIE

Die Band um Theaterautor Thomas Köck und Andreas Spechtl (Ja, Panik) präsentiert ihr Album „Folksongs from the WWW“

12.11. Musik
Joyce Moreno

Die international gefeierte Rebellin der brasilianischen Bossa Nova macht Halt in München

JCOM: Orchestra in Residence

24.9. Musik
JCOM x Doron Rabinovici: Die Gegenwart der Vergangenheit

Konzert und szenische Lesung

Das Jewish Chamber Orchestra Munich auf der Bühne des Schauspielhauses der Münchner Kammerspiele.
26.11. Musik
Heimkehr
eine Tondichtung

Orchesterkonzert des Jewish Chamber Orchestra Munich mit Martin Weigel, Kriszta Biró und Károly Hajduk

30.1.2027 18.2.2027 Musik
George Gershwin

Orchesterkonzert des Jewish Chamber Orchestra Munich mit Wiebke Puls und Jelena Kuljić

7.3.2027 18.3.2027 Musik
Stadt ohne Juden
Eine jüdische Operette

Orchesterabend des Jewish Chamber Orchstra Munich mit Ethel Merhaut und Stefan Merki

Das Jewish Chamber Orchestra Munich auf der Bühne.
26.6.2027 27.6.2027 Musik
Operation Operette!

Eine orchestrale Suche mit Jugendlichen und dem Jewish Chamber Orchestra Munich

MK forscht

„(Habib(t)is) vereinigt euch“

In einer Zeit, in der scheinbar Sicheres zerfällt, suchen wir nach offenen Formen des Zusammenseins. Gemeinschaft verstehen wir als etwas, das sich im Dazwischen, im Erleben und im Miteinander entfaltet – jede*r einzelne Habib(t)i schreibt mit, denkt weiter und verändert, was dieser Ort sein kann. Zwischen Ausstellungen, Performances, Lesungen, Gesprächen, Musik und Community Dinners entstehen neue Allianzen und vielschichtige Geschichten.

Geteilter Raum, geteilte Gedanken und drei Perspektiven: Drei Menschen, die dem Habibi Kiosk als Besucher*innen, Künstler*innen und Mitgestaltende verbunden sind, erzählen von Erfahrungen, Erinnerungen und Vorstellungen dieses Ortes – und davon, was möglich ist, wenn wir Dinge gemeinsam tun.

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von Fadime Gültekin

Habibi bedeutet „mein Schatz“ oder „mein Liebling“. Und in diesem Kontext ist der Habibi Kiosk im wahrsten Sinne ein SCHATZ…

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von Boris Gavrilović

Obwohl ich nie alleine wohnen wollte, bin ich seit einem Jahr Mieter einer kleinen 20m² Wohnung…

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von Virginia Olivia Obiakor

Ich stehe im Jahr 2023 auf einer Bühne. Niemals zuvor stand ich auf einer richtigen Bühne…

MK forscht
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Mayra Wallraff
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Die Autorin und Schauspielerin Athena Lange wird in der Spielzeit 2026/27 in „heaven will come“ zu sehen sein. Der Stücktext von Thomas Köck entsteht im künstlerischen Austausch mit Athena.

Wir haben Athena Lange gebeten, Gedanken zum Theater gestern, heute und morgen aufzuschreiben.

„Ich hoffe, dass die Kammerspiele weiterhin ein Ort bleiben, wo Menschen zusammenkommen, wo Wirklichkeiten verhandelt werden – immer wieder aufs Neue. Ein Theater, das sich mit aktuellen politischen Geschehnissen befasst und unsere Demokratie stützt.“
 

Malene

„Ein Sehnsuchtsort, wo ich immer wieder hinkomme, mich wohlfühle und viele verschiedene Menschen treffen kann.“

Ahmet
MK: Mitmachen
Kommt und macht mit!

„Die Kammerspiele sind ein Störfaktor auf der Maximilianstraße – und ich hoffe, das bleibt noch viele 100 Jahre so.“

Luis

Specials

6.3.2027 7.3.2027
Verüben und Verwerten

Ein performativer Kurs über Geschichte als Besitz von Franz Wanner

Purim x House of Diaspora

In Kooperation mit dem Institut für Neue Soziale Plastik

Zu Gast an den Kammerspielen

Immer wieder sind die Münchner Kammerspiele Gastgeber von Veranstaltungen unterschiedlichster Kooperationspartner*innen. Ob Lesungen, Kabarett, Filmvorführungen, Gastspiele oder Ausstellungen – im Theater der Stadt kommen die Genres zusammen!

Filmfestivals

Theater trifft Film – und das seit mehreren Jahren mit wachsender Begeisterung. Auch in der kommenden Spielzeit verwandeln wir unseren Theaterraum in einen Kinosaal und holen herausragende Filmfestivals der Stadt zu uns auf die Bühne. Wir setzen dabei auf bewährte Partnerschaften und führen unsere erfolgreichen Kooperationen mit dem Queer Film Festival, dem Filmfest, dem DOK.fest, den Türkischen Filmtagen, den Griechischen Filmwochen und Kino Asyl fort.


Folgende Termine dürfen Sie nicht verpassen:

16.10.2026 Eröffnung des 11. Queer Film Festivals München
14.11.2026 Eröffnung der 40. Griechischen Filmwochen München
25.11.2026 Filmvorführung von Kino Asyl
16.4.2027 Eröffnung der 38. Türkischen Filmtage München
Mai 2027 Filmvorführungen des DOK.fest München
Juni & Juli 2027 Filmvorführungen des Filmfest München

DANCE

20. Ausgabe des biennalen Tanzfestivals der Landeshauptstadt München
Juni 2027

Die Münchner Kammerspiele und das DANCE Festival kooperieren erneut unter der Künstlerischen Leitung von Tobias Staab – dieses Mal auch außerhalb des Festivals! Eine neue Reihe internationaler Solo-Gastspiele mit anschließendem Austauschformat zieht in den Werkraum ein. Das gesamte Programm des Festivals wird im Frühjahr 2027 bekannt gegeben.

Lustspielhaus

Mit dem Münchner Lustspielhaus in Schwabing verbindet die Münchner Kammerspiele eine lange Freundschaft und eine Namensgeschichte. Denn die Kammerspiele gingen 1912 direkt aus dem damaligen „Münchner Lustspielhaus“ in der Augustenstraße hervor, das zuvor als populäre Bühne für Unterhaltung und Komik diente und schließlich in „Münchner Kammerspiele“ umbenannt wurde. Schon in den 1920er-Jahren standen mit Karl Valentin und Liesl Karlstadt Ikonen des Münchner Humors auf der Bühne der Kammerspiele und brachten das Publikum zum Lachen. In dieser Tradition verbindet das Lustspielhaus als Ort des Kabaretts und die Kammerspiele als Schauspielhaus bis heute eine intensiv-komische Freundschaft. Auch in der kommenden Spielzeit ist das Lustspielhaus unter anderem mit folgenden Künstler*innen zu Gast:

27.10.2026 Feier zum 70. Jubiläum des Münchner Lustspielhauses
28.10.2026 Sarah Bosetti
12.11.2026 Alfons
30.11.2026 Hader & Dorfer
10.12.2026 & 20.1.2027 Manuel Rubey & Simon Schwarz
7.1.2027 Eva Karl Faltermeier
9. & 10.1.2027 Dota (Konzert)
14.1.2027 Alfred Dorfer