MK: Campus

Der Kammercampus ist ein interdisziplinärer Reflexionsraum für junge Erwachsene in den Kammerspielen. Anknüpfend an ausgewählte Inszenierungen des Spielplans findet mehrmals pro Spielzeit ein CAMPUS statt. Junge Menschen treffen sich um die gesellschaftspolitischen Hintergründe der jeweiligen Inszenierung mit eingeladenen Gästen zu diskutieren und sich im künstlerischen Prozess selbst zu positionieren. Hier treffen sich Künstler*innen, Journalist*innen, Aktivist*innen mit Theoretiker*innen, Jurist*innen und Gewerkschaftler*innen. Im gemeinsamen Austausch und dem Blick über die eigene Disziplin hinaus entsteht kollektives Wissen. Die Wirkung von Theater auf den Einzelnen und in die Gesellschaft hinein gewinnt hier ein produktives Element: sie macht die Teilnehmenden zu Handelnden.

Kammercampus 1 – “9/26 – Das Oktoberfestattentat”

20 Teilnehmer*innen, darunter Studierende der Akademie der Bildenden Künste München, der Otto Falckenberg Schule für Schauspiel und Regie, der Sozialwissenschaften an der HM, der DGB Jugend und andere treffen sich zunächst in digitalen Räumen um sich aus unterschiedlichen (medialen) Perspektiven den Themen “Attentat”, “Erinnerung” und “Kontinuitäten rechten Terrors” anzunähern. Wir werden Theaterabende digital erleben und mit Regisseur*innen und Schauspieler*innen diskutieren und im Austausch mit Spezialisten unseren Blick erweitern. Ein physisches Zusammenkommen in naher Zukunft um Recherche, Erlebtes und Wissen zu teilen und neue Allianzen zu schmieden ist unsere Hoffnung.

Samstag, 5.12.2020, 19:00 – 21:45 Uhr
“Kontinuitäten des rechten Terrors” – ein Gespräch mit dem Journalisten Robert Andreasch
Anmeldung ist abgeschlossen