Christine Umpfenbach, geboren 1971 in München, studierte Bühnenbild an der Kunsthochschule Berlin Weißensee und Regie am Goldsmiths College London. Sie arbeitet als Regisseurin. Ihre Theaterprojekte sind dokumentarisch. Dabei stehen die Mitwirkenden und ihre Lebenserfahrungen im Mittelpunkt. Themenschwerpunkte sind Migration, Arbeit und Stadt. Sie leitete das Obdachlosentheater RATTEN 07 (2000-2002) an der Volksbühne in Berlin. An Theaterprojekten realisierte sie u.a. LET'S GO WEST in Wismar (2003), ENDSTATION WEST (2006), WIN-PLACE-SHOW (2008) und 3 JAHRE MUSTEREHE (2011) in München und ICH WILL MAL REICH SEIN, ABER DAS IST HALT KEIN BERUF (2011) am Theater Freiburg. Seit 2006 arbeitet sie kontinuierlich an den Stadtprojekten der MÜNCHNER KAMMERSPIELE mit, zunächst als Regisseurin: Für BUNNYHILL 2 eröffnete sie eine Senioren-WG in der Sendlingerstrasse, bei DOING IDENTITY erarbeitete sie die Serie FLUCHTEN 1-4 mit Menschen, die biografisch oder berufsbedingt mit dem Thema FLUCHT verbunden waren. Seit 2009 war sie neben ihrer Regietätigkeit auch im Leitungsteam der Stadtprojekte HAUPTSCHULE DER FREIHEIT und MUNICH CENTRAL. Zuletzt inszenierte sie das Theaterstück GLEIS 11.