Markus Hinterhäuser, Pianist, wurde im italienischen La Spezia geboren und studierte Klavier an der Hochschule für Musik in Wien, am Mozarteum in Salzburg sowie in Meisterkursen u.a. bei Elisabeth Leonskaja und Oleg Maisenberg. Als Solist musizierte er mit dem ORF-Sinfonieorchester (dem heutigen RSO Wien) und den Wiener Symphonikern, als Kammermusiker trat er u.a. gemeinsam mit dem Arditti String Quartet, dem Geiger Thomas Zehetmair, dem Cellisten Thomas Demenga sowie Mitgliedern des Chamber Orchestra of Europe auf. Außerdem widmete er sich der Liedbegleitung - hervorzuheben ist hier vor allem seine Zusammenarbeit mit Brigitte Fassbaender und Jochen Kowalski - und engagierte sich intensiv für die zeitgenössische Musik, insbesondere für Werke von Luigi Nono, Karlheinz Stockhausen, Morton Feldman und György Ligeti.
Neben zahlreichen Rundfunk- und Fernsehaufnahmen spielte er das gesamte Klavierwerk von Schönberg, Berg und Webern sowie Kompositionen von Feldman, Nono, Scelsi, Ustwolskaja und Cage auf CD ein. Markus Hinterhäuser ist in zahlreichen renommierten Konzertsälen wie der Carnegie Hall, dem Wiener Musikverein, dem Konzerthaus und der Mailänder Scala aufgetreten und gastierte bei den Salzburger Festspielen, der Schubertiade Hohenems, dem Schleswig-Holstein Musik Festival, bei Wien modern und den Berliner Festwochen.
Gemeinsam mit Tomas Zierhofer-Kin errang er als Mitbegründer der Veranstaltungsreihe Zeitfluss, die von 1993 bis 2001 im Rahmen der Salzburger Festspiele stattfand, und als Künstlerischer Leiter des Projekts Zeit-Zone bei den Wiener Festwochen internationales Renommée im Kulturmanagement.
Im Herbst 2006 wurde Markus Hinterhäuser neuer Konzertdirektor der Salzburger Festspiele unter der Intendanz von Jürgen Flimm. Nach der Saison 2011 will Hinterhäuser sein Engagement bei den Salzburger Festspielen beenden. Ab 2014 übernimmt er gemeinsam mit Shermin Langhoff die Leitung der Wiener Festwochen.