MAXIM GORKI


Maxim Gorki wurde am 16. März 1868 in Nischni Nowgorod geboren. Seine erste Erzählung "Makar Tschudra" veröffentlichte er 1892 in der Zeitung "Kaukasus". Anschließend arbeitete er als Redakteur für verschiedene Zeitungen. 1898 brachte er erstmals eine Sammlung seiner Erzählungen in zwei Bänden heraus, wurde kurz darauf verhaftet, wieder freigelassen und unter Polizeiaufsicht gestellt. 1899 erschien sein erster Roman "Foma Gordejew". 1901 wurde Gorki erneut verhaftet und verbannt, seine Theaterstücke "Die Kleinbürger" (1901) und "Nachtasyl" (1902) waren dennoch große Publikumserfolge. 1905 wurde Gorki mit Lenin bekannt. 1906 ging er ins ausländische Exil, zuerst nach Helsinki, dann Berlin, später bereiste er Frankreich und die USA, bis er sich schließlich in Capri niederließ. 1913, als sein autobiographischer Roman "Meine Kindheit" erschien, kehrte er aufgrund einer Amnestie ins zaristische Russland zurück. In den folgenden Jahren organisierte Gorki verschiedene Zeitungen und einen Verlag. Seine Skepsis gegenüber der Oktoberrevolution führte zu einer Auseinandersetzung mit Lenin, der ihn in der Folge drängte, die junge Sowjetunion zu verlassen. 1927 wurde Gorki von der Kommunistischen Akademie als "proletarischer Schriftsteller" anerkannt und erhielt 1932 den Lenin-Orden. Trotzdem führte er bis zu seinem Lebensende ein von KGB-Spitzeln überwachtes Leben in einer Villa nahe Moskau. Er starb am 18. Juni 1936.
Wassa (Autor)