Horace McCoy, geboren 1897 in Pegram, Tennessee, war ein US-amerikanischer Schriftsteller, Publizist und Drehbuchautor, der vor allem durch seinen Roman "They Shoot Horses, Don't They?" (1935; dt.: "Nur Pferden gibt man den Gnadenschuss") Bekanntheit erlangte. Sydney Pollacks Verfilmung des Romans (1969) wurde für acht Oskars nominiert.
McCoy diente während des Ersten Weltkrieges bei der US-Luftwaffe als Bomberpilot und Aufklärungsfotograf und arbeitete von 1919 bis 1930 als Sportjournalist und Herausgeber für die Zeitung Dallas Journal in Texas. Ende der 20er Jahre veröffentlichte er erste Kurzgeschichten, versuchte sich als Schauspieler und arbeitete als Rausschmeißer in einem Pier-Lokal in Santa Monica - dieser Job inspirierte ihn zu seinem Bestseller "They Shoot Horses...", in dem es um einen Tanzmarathon in einem ebensolchen Lokal geht. McCoy arbeitete bis zu seinem Tode 1955 auch erfolgreich als Drehbuchautor.