Mark Greif, geboren 1975, studierte Geschichts- und Literaturwissenschaft in Harvard, Oxford und Yale. Er ist einer der Gründungsherausgeber der Kulturzeitschrift n+1 und publiziert regelmäßig in bedeutenden englischsprachigen Zeitschriften. Er gilt als einer der talentiertesten amerikanischen Essayisten seiner Generation, er verbindet narratives Geschick mit zeitdiagnostischer Klarheit.
Im Suhrkamp Verlag eröffentlichte er mit seinen Mitherausgebern die n+1-Anthologie EIN SCHRITT WEITER, die 2008 auf überwältigende Resonanz stieß: Die Zeit nannte den Band einen "Rosinenbomber voll origineller Gedanken", die NZZ bezeichnete ihn als "anregend, geistreich und erfrischend frech". Sein Essayband BLUESCREEN vereint Betrachtungen über youtube und Internet-Pornographie mit dem Versuch eines mit Rock sozialisierten weißen Ostküstenakademiker, Rappen zu lernen. Greif hat außerdem die Dokumentation OCCUPY, DIE ERSTEN WOCHEN IN NEW YORK mit herausgegeben.