WASSA

von Maxim Gorki
Spielhalle, Wiederaufnahmepremiere am 10. Februar 2013
Regie: Alvis Hermanis, Taubentrainer: Alois Schwarzhuber, Bühne und Kostüme: Kristine Jurjane, Licht: Wolfgang Göbbel, Dramaturgie: Julia Lochte
Mit: Stephan Bissmeier, Peter Brombacher, Benny Claessens, Elsie de Brauw, Katja Herbers, Brigitte Hobmeier, Angelika Krautzberger, Oliver Mallison, Clara-Marie Pazzini, Çigdem Teke

In Maxim Gorkis WASSA SCHELESNOWA, entstanden im Russland der Jahre nach dem Scheitern der Revolution von 1905, kämpft eine Geschäftsfrau mit allen Mitteln um den Erhalt und Zusammenhalt ihrer auseinander fallenden Familie. Ihre verkommenen, untüchtigen
oder schlicht unglücklichen Kinder versucht sie mit ihrem monströs aufs Materielle ausgerichteten Familiensinn vor dem Niedergang zu bewahren. Der lettische Theatermacher Alvis Hermanis bringt das an Katastrophen reiche Leben dieser russischen Familie als eine Art Vivarium in der Spielhalle zur Aufführung.

"Die meisten meiner Arbeiten spielen in privaten Räumen - Wohnungen, Zimmern, Häusern, mit all den hunderten und tausenden von kleinen Details und Gegenständen, Gerüchen und Atmosphären, die für gewöhnlich zu intim sind, um sie Fremden zu zeigen. Die meiste Zeit unseres Lebens verbringen wir in unseren kleinen privaten 'Kisten', die wir unser Zuhause nennen. Von dem Moment an, wo wir unsere Wohnungen verlassen, sind wir nicht mehr ehrlich. Unsere 'geheimen Engel' gehen nicht nach draußen. Und unsere 'geheimen Dämonen' auch nicht. Sie sind lebenslänglich in unserem Zuhause gefangen." Alvis Hermanis

WASSA wurde zu folgenden Gastspielen und Festivals eingeladen

Rabozaal, Schouwburg Amsterdam, April 2013