KAMMERMUSIKNACHT III


Schauspielhaus, 3. Kammermusiknacht am 9. März 2012

Tabea Zimmermann, Viola

Daniel Giglberger, Violine
Max Peter Meis, Violine
Nancy Sullivan, Viola
Bridget MacRae, Violoncello
Uli Witteler, Violoncello

Arnold Schönberg, VERKLÄRTE NACHT op. 4 (1899)
György Kurtág, IN NOMINE - ALL'ONGHERESE (2001, rev. 2004), EINE BLUME FÜR TABEA (2000), KROMATIKUS FELESELOS (1987, rev. 1991/94) für Viola solo aus SIGNS, GAMES, MESSAGES
Zoltán Kodály, Serenade op.12 für zwei Violinen und Viola (1919/20)

Arnold Schönbergs op. 4 entstand in nur drei Wochen im September 1899 während eines Ferienaufenthalts. Das Sujet jener Programmmusik, die "sich darauf beschränkt, die Natur zu zeichnen und menschliche Gefühle auszudrücken" (Schönberg), ist das Gedicht VERKLÄRTE NACHT von Richard Dehmel aus der 1896 veröffentlichten Sammlung WEIB UND WELT.

"Bei der Komposition leitete mich die Absicht, in der Kammermusik jene neuen Formen zu versuchen, welche in der Orchestermusik durch Zugrundelegen einer poetischen Idee entstanden sind. Zeigt das Orchester die gleichsam episch-dramatischen Gebilde tondichterischen Schaffens, so kann die Kammermusik die lyrischen oder lyrisch-epischen darstellen." Arnold Schönberg