FEIN SEIN, BEINANDER BLEIBNPRESSESTIMMEN

Ein Hausmusikabend von und mit: Geschwister Well, Franz Wittenbrink, Uraufführung
Die Geschwister machen es sich so einfach nicht, sondern machen, witzig, pfiffig und hoch professionell...: ihr eigenes Ding....Musikalisch ist dieser Abend einfach großartig....Ein echter Knaller ist der Power-Rap, mit dem der grandiose Stofferl Well als bayerischer Milchbauer im Hip-Hop-Stil á la 50Cent gegen die Preispolitik der "Muadaficker drom in Brüssel" anreimt und "fourty Cent" für einen Liter Milch einfordert - eine hammerstarke Nummer...Die Streitereien der Geschwister (verbal wie instrumental), die Kindheitsgeschichten und eingeblendeten Familienfotos, die wiederkehrende Frage, wie das damals war, als Klein-Stofferl eins mit dem Schürhaken auf die Nase bekam, der Auftritt von Stefan Merki in der Rolle von Monis Exmann aus der Schweiz(ein wellgeschädigtes Einzelkind)- das alles versprüht soviel Charme und Authentizität, dass das Theater an diesem Abend zur Wärmestubn wird. Feine Sache in dieser kalten Zeit.
Süddeutsche Zeitung
(...)Der Liederabend von Franz Wittenbrink und sechs der 15 Well-Geschwister ("Biermöslbosn", "Wellküren"), fühlt sich phasenweise weniger an wie ein Theaterabend in den Münchner Kammerspielen denn wie ein Treffen einer Großfamilie in Bierzeltatmosphäre.
www.nachtkritik.de
Von der mittelalterlichen Drehleier über Trompete und Ukulel bis zu Saxophon ist alles geboten in dem Programm, das die hohe Musikalität und instrumentale Vielfalt der Well-Familie eindrucksvoll unter Beweis stellt...In Musik verwandelt wird die Streithanselei der erwachsen gewordenen Well-Kinder in eine einem hochamüsanten Instrumentalstück...Am Ende viele Vorhänge für das Ensemble, das erst nach drei Zugaben von der Bühne gelassen wird.
focus.de
Nach der Auflösung des Trios der Gebrüder Well, seit 35 Jahren als Biermösl Blosn bekannt, erstrahlt nur ein neuer Stern am alternativen weißblauen Volksmusikhimmel. (...) Der Abend unter dem Motto "Fein sein, beinander bleibn" ist eine perfekte Mischung aus Faschingsgaudi und köstlicher Satire. (...) Regisseur Franz Wittenbrink hat einen rasant abschnurrenden Abend vor dem Kitschprospekt einer ewig blühenden Bergwiese inszeniert. (...) Kurzum: Ein Hausmusikabend der anderen Art ist dieser "Fein sein, beinander bleibn"- Spaß: spritzig, witzig, pfiffig und herrlich schräg.
Donaukurier
Ob Ukulele, Hackbrett oder Harfe, Tuba, Dudelsack bis hin zur exotischen Nonnengeige - sie können einfach alles. Und ihre bösen Texte münzen ein Auftragswerk der Pharma-Industrie zum Angriff um....Es ist einfach ein Best-of-Konzert der sechs Well-Geschwister, die sich mit hinreißendem Bühnencharme in allen Musikstilen von Ravels Bolero bis Brahms und Mozart sicher und komisch bewegend...ein sehr großes Vergnügen mit einer musikalischen Familienlegende.
Abendzeitung
Herrlich die Gastauftritte von dem schweizernden Stefan Merki (Einzelkind) und Gerhard Polt, der als Nikolaus eine Ehrenrunde drehte, für eine Weihwasser-Pipeline von Tschenstochau bis Auötting warb und der Mutti Well eine Rute verabreichte nachdem er ihr die Namen ihrer 15 Kinder vorgelesen hatte ("Hat denn das sein müss’n?").
tz