"Kammerspiel-Capitano Simons bleibt seiner Linie treu. Ein Fellini-treues Abbild der saturierten Oberschicht allein ist zu wenig. Simons will die Geschichte von unten erzählen... Unheimlich standsicher und leichtfüßig bewegt sich das Ensemble deckauf, deckab. Simons zitiert und erweitert viele der berühmten Film-Szenen auf unterhaltsame und intelligente Weise... Vom kritischen und treuen Münchner Publikum wird er für seine teils sperrigen, irgendwie sozial-demokratischen und nun sogar humorvollen Aufführungen geschätzt... " Frankfurter Rundschau
"Es ist ein Abend der Liebe. Der Liebe zu den Menschen und der Liebe zur Kunst... Zum Auftakt seiner zweiten Spielzeit an den Münchner Kammerspielen zeigt sich Intendant Johan Simons (einmal mehr) zutiefst interessiert an sozialen Verhältnissen. Er blickt auf das Mit- und Gegeneinander von Oben und Unten, Arm und Reich, Dritter und Erster Welt.... Johan Simons' Inszenierung getragen von tiefem Humanismus und befeuert von heftiger Theaterleidenschaft. So ist dieser Abend einer jener Glücksfälle, die unterhalten und dabei die entscheidenden Fragen stellen... Neumanns Arbeit wurde bei der Premiere spontan beklatscht, als sich der Vorhang hob und ein zweiter, von hinten beleuchteter sichtbar wurde, der ein stattliches Schiff zeigt. Eindrucksvoll! Alle Schauspieler tragen Masken mit einem verzerrten Gesichtsausdruck - so entstellt wie letztlich die Weltsicht der Figuren. Sie alle agieren wunderbar stimmig und derart gleichberechtigt, dass es wirklich schwerfällt, einzelne herauszuheben. Der Abend lebt enorm von dieser Ensembleleistung." Münchner Merkur
"Der Abend ist ein Glücksfall. […] Alle agieren wunderbar. Der Abend lebt enorm von der Ensembleleistung." tz