DIE HERMANNSSCHLACHT

von Heinrich von Kleist
Schauspielhaus, 15. Oktober 2010
Eingeladen zum Kleist-Festival Berlin im Maxim Gorki Theater 2011
Regie: Armin Petras, Bühne: Katrin Brack, Kostüme: Valerie von Stillfried, Musik: Thomas Kürstner, Sebastian Vogel, Licht: Stephan Mariani, Dramaturgie: Malte Jelden
Mit: Katharina Hackhausen, Horst Kotterba, Peter Kurth, Modern String Quartet, Lasse Myhr, Jochen Noch, Wiebke Puls, Edmund Telgenkämper, Michael Tregor

Teutoburger Wald, 9 n. Chr.: Cheruskerfürst Hermann schürt den Hass der einheimischen Bevölkerung auf die römischen Besatzer bis schließlich fast alle zuvor zerstrittenen Stammesfürsten auf seiner Seite stehen. Nachdem Varus' römische Truppen in einem Hinterhalt vernichtend geschlagen sind, wird Hermann zum Retter von Germanien ausgerufen. Neben Heinrich von Kleists 1808 entstandenem Stück widmet sich die Bearbeitung von Armin Petras auch einem gleichnamigen Stück von Christian Dietrich Grabbe aus dem Jahr 1835.

"Kleist ist mein Lieblingsautor. Aber Grabbe gehört auch zu meinen liebsten Autoren. Ich finde, dieser kranke Größenwahn beschreibt Deutschland natürlich sehr schön und in der Mischung aus Größenwahn und extremer Verzweiflung sind Grabbe und Kleist sich sehr nahe." Armin Petras

Modern String Quartet
Joerg Widmoser, Violine
Winfried Zrenner, Violine
Andreas Höricht, Viola
Jost-H. Hecker, Violoncello